Enduro World Series Petzen 2018

Christoph Berger-SchauerGeil wars, Rennen

Enduro World Series Petzen Leon Wolbank

Es war das erste EWS-Rennen in zwei Ländern gleichzeitig und es war ein richtig gutes. Die Stages durchwegs technisch und abwechslungsreich. Auf slowenischer Seite fanden Richie Rude & Co Heidelbeer-Trails und fiese Wurzeln. Auf der Petzen gab’s zum Abschluss jedes Tages eine Monster-Stage von der Berg- bis zur Talstation non-stop. Cecile Ravanel (FRA) und Sam Hill (AUS) siegten. Local Hero Vid Persak (SLO) vom Sunbikers Mondraker Enduro Team wurde von den heimischen Fans getragen und schaffte mit Platz 5 eine kleine Sensation. Bester Österreicher war Matthias Stonig mit einem starken 30. Rang. Kevin Maderegger, teilweise mit Top 20 Stagezeiten unterwegs, wurde von einem Platten auf der lange Stage 3 gebremst. Rang 2 gab es jeweils für Yana Dobnig (U21 Women) und Birgit Braumann (Masters Women). Stark unterwegs waren auch die Mannen vom Team Dorrong Enduro: Max Fejer schaffte in seinem ersten EWS-Rennen überhaupt Rang 17 in der U21. Cri Maierhofer raste zu Platz 7 bei den Masters. Hut ab vor Anej Strucl (Mountain bike Nomad), seinem Team und den Petzen Bergbahnen für so ein lässiges Event. // Ergebnisse | Full Highlight Video

Resultate

Elite Men

  • 1. Sam Hill (AUS) – Chain Reaction Cycles Mavic – 52:55.67 min
  • 2. Martin Maes (BEL) – GT Factory Racing – 53:06.25 min
  • 3. Robin Wallner (SWE) – Ibis Cycle Enduro Race Team – 53:56.22 min
  • 30. Matthias Stonig – – – 57:02.23 min
  • 57. Kevin Maderegger – Sunbikers Mondraker Racing – 58:29.07 min
  • 78. Maximilian Trafella – Do-Bikers – 1:00:28.46 std
  • 80. Peter Mihalkovits – Radwelt MK Factory – 1:00:30.55 std
  • 122. Bernd Dorrong – Team Dorrong Enduro – 1:04:20.48 std
  • 129. Daniel Wolbank – – – 1:05:03.07 std
  • 134. Konstantin Huber – – – 1:05.32.43 std
  • 136. Patrick Kontschieder – – – 1:05:49.42 std
  • 140. Leon Wolbank – – – 1:06:10.07 std
  • 149. Daniel Apreutesei – – – 1:07:55.83 std
  • 151. Benjamin Meier – – – 1:08:26.11 std
  • 160. Christoph Berger-Schauer – – – 1:11:54.44 std
  • 167. Markus Gruber – – – 1:14:53.49 std

Men U21

  • 1. Elliott Heap (GBR) – Chain Reaction Cycles Mavic – 55:46.99 min
  • 2. Theotim Trabac (FRA) – Commencal Vallnord Enduro Racing Team – 56:37.36 min
  • 3. Mirco Vendemmia (ITA) – CMC Cycling Experience – 57:12.98 min
  • 17. Max Fejer – Team Dorrong Enduro – 1:02:45.37 std

Women U21

  • 1. Ella Conolly (GBR) – – – 1:09:06.28 std
  • 2. Yana Dobnig – – – 1:09:12.00 std
  • 3. Abigale Lawton (GBR) – – – 1:49:11.82 std

Men Master

  • 1. Karim Amour (FRA) – Miranda Racing Team – 59:55.36 min
  • 2. Michael Broderick (USA) – – – 1:00:02.37 std
  • 3. Vlastimil Hyncica (CZE) – – – 1:00:31.91 std
  • 7. Cri Maierhofer – Team Dorrong Enduro – 1:03:18.02 std
  • 8. Kurt Exenberger – – – 1:03:23.36 std
  • 14. Reinhard Mayrhofer – Team Dorrong Enduro – 1:05:31.66 std
  • 26. Michael Strohmayer – – – 1:10:12.73 std
  • 38. Thomas Breitenecker – – – 1:22:55.96 std
  • 41. Matthias Lenz – – – 1:37:24.24 std

Women Master

  • 1. Michelle Muldoon (IRL) – – – 1:16:17.26 std
  • 2. Birgit Braumann – – – 1:16:20.32 std
  • 3. Mary Mcconneloug (USA) – – – 1:21:15.90 std

Vorbericht

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2018 stoppt die EWS erstmals in zwei Ländern an einem Wochenende. Auf der Petzen kommen Österreich und Slowenien zusammen. Genau dort werden sich vom 30. Juni bis 1. Juli Richie Rude & Co auf beiden Seiten des (Grenz-)Berges austoben. Möglich ist das ganze durch das brutal engagierte Black Hole Bike Festival Team aus Slowenien. Auf dieser Seite liefern wir laufend alle Infos und Hintergründe zur Enduro World Series Petzen // Black Hole Bike Festival | Event-InfosAusschreibung | Challenger-Anmeldung

Inhalt


Challenger

Die Challenger-Rennen sind neu im EWS-Kalender. Ideal zum Hineinschnuppern. Denn bei diesen Eintagesevents fährt man eine Selektion der besten Stages am EWS-Wochenende. Ohne argem Zeitdruck auf den Transfers, ohne fixen Startzeiten, aber doch mit Vergleichszeiten zu den Profis am Ende des Tages. Auf der Petzen findet das Challenger-Rennen am Sonntag, 1. Juli statt und führt über vier kürzere Stages. Der Uphill erfolgt mit der Gondel. Die Anmeldung ist seit 29. Jänner geöffnet. 100 Startplätze gibt’s. First come, first serve – hier geht’s zur Anmeldung.


Lokalmatadoren

9 Österreicher und 8 Slowenen haben Anfang Dezember den schwierigsten Schritt zur EWS-Teilnahme auf der Petzen geschafft: sie haben in der Lotterie gewonnen. Dazu kommen zwei weitere Rot-weiß-rote auf der Warteliste, fünf als fix gesetzte auf der Reserved Riders List und Vid Persak (SLO), absoluter Lokalmatador (weil aus dem Austragungsort), ebenfalls durch seine bisherigen Leistungen mit einem sicheren Startplatz. Für alle, die nicht zum Zug gekommen sind, gibt es zwei Fünkchen Hoffnung. Ab 22. Jänner werden Reststartplätze ausgegeben, die nicht durch Teams, Lotterie, etc. abgeholt wurden. Und als allerletzen Strohhalm gibt’s die Wildcards der Organisatoren für besonders schnelle, stylische, sehenswürdige Locals.

Lotterie-Startplatz-Gewinner aus Österreich und Slowenien

Name Kategorie Land
Matic Berginc U21 Men SLO
Christoph Eder Men AUT
Kurt Exenberger Masters Men AUT
Philipp Freudenberg U21 Men AUT
Konstantin Huber Men AUT
David Ivartnik U21 Men SLO
Peter Mlinar Men SLO
Jaka Mocilnik Men SLO
Paolo Parth Men AUT
Igor Sever Men SLO
Jakob Smolnikar U21 Men SLO
Miha Spruk Men SLO
Matthias Stonig Men AUT
Maximilian Trafella Men AUT
Miha Tratnik Bajc Men SLO
Daniel Wolbank Men AUT
Leon Wolbank Men AUT

Warteliste

Name Kategorie Land
Markus Gruber Men AUT
Martin Witting Men AUT

Reserved Riders List (fixer Startplatz)

Name Kategorie Land
Petra Bernhard Women AUT
Yana Dobnig U21 Women AUT
Cri Maierhofer Masters Men AUT
Vid Persak Men SLO
Daniel Schemmel Men AUT
Gerd Skant Men AUT
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Über den Author
Christoph Berger-Schauer

Christoph Berger-Schauer

Dicke Schlappen, schmale Reifen, bergauf, bergab – ist für alles zu begeistern, nur flach darf es nicht sein. Unbekehrbarer Fahrrad-Afficionado, seit einiger Zeit vom Enduro-Virus befallen. Schreibt nieder, was andere nicht in Worte fassen können.

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