IMBA Europe Summit 2024 in Österreich

Christoph Berger-SchauerSzene

IMBA Europe Summit 2024 Mödling

Das jährliche Zusammentreffen von IMBA Europe fand heuer in Österreich statt. Konkret: vom 22. bis 24. Mai 2024 in Mödling.


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Update 27.5.2024

MTB Europa trifft sich in Mödling

Der erste IMBA Europe Summit in Österreich ist Geschichte und kann als ziemlicher Erfolg tituliert werden. In einem Land, das biketechnisch nicht an das Level von vorangegangenen Gastgebern wie Dänemark oder die Schweiz heranreicht, hat sich die Kongress-Organisation und die lokalen Veranstalter alle Mühe gegeben, den 130 Teilnehmer*innen aus 25 Ländern ein spannendes (Rahmen-)Programm zu bieten.

Was kann man sich unter dem IMBA Europe Summit vorstellen? Konkret trudeln die Leute ein, die das Mountainbiken voranbringen wollen – und das in verschiedensten Rollen. Teilweise sind’s Personen von offiziellen Stellen (z.B. Gemeinden), teils Wissenschaftler, teils Community-Vertreter. Ihnen gemein ist, dass sie daran interessiert sind, dem Mountainbiken den Stellenwert einzuräumen, den es verdient. Da geht’s nicht primär um’s Geld verdienen (klar, Trailbauer sind auch ein paar dabei), sondern vorrangig um eine höhere Anerkennung des Sports.

Der IMBA Europe Summit 2024 war ein Mix aus Vorträgen, Breakout Sessions und Radfahren. Hier eine chronologische Kurzzusammenfassung.


Mittwoch

Opening
IMBA Europe Präsident Thomas Larsen Schmidt begrüßt, freut sich, dass kurz vor dem Summit eine nationale MTB Strategie vorgestellt wurde und sich Österreich damit hoffentlich in die richtige Richtung bewegt; Landesrat Jochen Danninger heißt als Gastgeber willkommen, Saul Ferguson & Patrick Huber stellen das Mountainbiken im Wienerwald respektive im Trailcenter Wien vor.

Perspectives on MTB in peri-urban areas
Erster Vortrag. Matthias Jurek ist Programm Officer bei der UNEP, dem United Nations Environment Programme, und dort für das Sports for Nature Framework zuständig. Der Mödlinger erklärt, dass es beim S4N Framework darum geht, die Auswirkungen von Sport auf die Biodiversität zu reduzieren. Unterstützter dieser 2022 aufgenommenen Arbeit sind etliche Sportverbände, arunter auch das IOC, die UCI uvm.
Mary Monroe Brown, Vizepräsidentin der Mutterorganisation IMBA US, zeichnete danach ein Bild der IMBA Historie seit der Gründung 1988 und zeigte mit ein paar Zahlen auf auf, wo die Reise bei einem IMBA Summit hingehen soll: „+51% Trail use“ seit 2020, Radfahren verhindert 18.100 frühzeitige Tode durch Luftverschmutzung.

Developing Mountain Biking in Peri-Urban Areas
Der heurige IMBA Europe Summit lief unter dem Motto „Mountain biking in peri-urban areas“, also in Ballungsgebieten. Der Votrag von Yannick Meneron, Co-Gründer der französischen Trailbau-Firma BikeSolutions, passte da perfekt. Er stellte einige Fragen. Was zum Beispiel ist Mountainbiken in Ballungsgebieten? Gehört ein Pumptrack dazu? Eine BMX-Bahn? Warum gibt’s nicht mehr Bike-Infrastruktur in Ballungszentren? Darauf hatte er eine Antwort: Keine Priorität und viel Platzbedarf. Und wie misst man den Erfolg solcher Anlagen? Dazu hat er einen Ansatz: Er will mit seiner Firma ab nächstem Jahr nicht Trailmeter oder Arbeitsstunden verrechnen, sondern – ganz im Sinne der Regenerative Economy – Benefits auf die Rechnung schreiben. Zum Beispiel gesündere Einwohner, mehr Sicherheit, usw. Obendrein gab er Einblicke, wie und wo der XCO Kurs für die Olympischen Spiele in Paris entstand.

Breakout Session: New perspective on inclusive & sustainable Trails
Es war der Punkt gekommen sich zu entscheiden. Vier Breakout Sessions standen zur Wahl: 1) Visitor management in peri-urban areas; 2) MTB and Mental Health; 3) The e-bike as game changer for city mountain bikers? und 4) die oben erwähnte. Zugegeben, die war thematisch eher mit der Brechstange verbunden als von Haus aus verwandt, die beiden Vortragenden für sich genommen aber super.
Zuerst erzählte der in Graz beheimatete Simon Walch über seine Situation als rollstuhlfahrender Mountainbiker, wie er sich mit RESET diese verbesserte und was es trailtechnisch braucht um adaptive MTBs einen leichteren Zugang zu ermöglichen.
Nicht minder klass‘ die Präsentation von Carolyn Robertson, Projektmanagerin im Cairngorms National Park in Schottland, die über das Auerhahn-Projekt sprach. Der ist im Park im Nordosten von Schottland schwer vom Aussterben bedroht – auch durch Mountainbiker. Woraufhin Carolyn und ihre Kollegen den Kontakt zur MTB Community suchten und ihnen zeigten, wo die Nistplätze der Auerhähne sind. Resultat: Die Mountainbiker verlegten die betroffenen Strecken, ohne Trailkilometer einbüßen zu müssen, aber mit weniger Gebietsdurchschneidungen. Ein Vorzeigeprojekt was Sensibilisierung und Dialog bewirken kann.

Breakout Session: Introducing School (Offroad) Cycling Programs
Nächste Breakout Session, nächste Entscheidung. Women in outdoor sports und Innovations in the MTB trail sector hätt’s noch gegeben. Für uns ist es der oben genannte Blick auf Schulprogramme geworden. Julien Rebuffet von der französischen Bike Guide Gilde (Moniteurs Cyclists Francais) erläuterte den ambitionierten Umfang des Savoir Rouler á Velo Programms, mit dem Frankreich eine ganze Generation an Kindern für’s Radfahren anfixen will.
Christoffer Svendsen, den wir schon beim Summit in Silkeborg kennenlernen durften, stellte das dänische Schul-Bike-Programm (Dansk Skolecykling) vor, das zwei Brüder gestartet hatten und das mittlerweile 16.766 Kinder durchlaufen haben. Was Christoffer herausstrich und Zahlen belegen: In den letzten Dekaden (konkret 1993-2000) fuhren um 30% weniger Kinder mit dem Rad in die Schule. Die Zahl der Autofahrten stieg etwa um den gleichen Anteil. Das ergibt einen Teufelskreis: Mehr Autos auf der Straße, desto gefährlicher wird’s für die Radfahrer.

MTB Women network workshop + Radlfahren + TCoYT Awards + LINES Bike Pulling
Radlfahren darf beim IMBA Europe Summit nicht zu kurz kommen. Fast keiner ließ sich die Trails am Anninger entgehen. Die Damen trafen sich davor noch zum Kick off des Women in Mountain Biking Netzwerks, moderiert von niemand geringerem als Downhill Weltmeisterin Manon Carpenter.
Für viele endete die Ausfahrt direkt bei der Abendessenlocation, wo nicht nur gegessen, sondern auch die Awards der alljährlichen Take Care of Your Trails Kampagne vergeben wurden. Überraschend, aber verdient, bekam Österreich einen der vier Awards. Hari Maier, Veranstalter des Mountainbike Kongress Österreich, wurde als Trail Advocate of the Year für seine Arbeit rund um die österreichische Mountainbike Strategie geehrt. Der Abend endete mit einem chaotischen LINES Bike Pulling.


Donnerstag

Developing & Implementing National MTB Strategies
Zum Start von Tag 2 hatte Hari gleich das Vergnügen der versammelten Teilnehmerschaft mit Markus Pekoll als Englisch-Beihilfe die Hintergründe und Visionen der österreichischen MTB-Strategie zu erklären.
Graeme McLean (von Developing MTB in Scotland) knüpfte mit der Vorstellung des Schottischen MTB Framework an, angeblich der weltweit ersten länderübergreifenden Mountainbike-Strategie. Diese gibt’s seit 2010 und macht auf unglaublich vielen Ebenen unglaublich viel richtig.

Panel Discussion: Stepping stones towards MTB friendly cities & regions
Wer beim Vortrag von Graeme Lust auf Schottland bekommen hatte, dem wurden in der nächsten Diskussion weitere bikefreundliche Destinationen offenbart. Markus Pekoll stellte Lannach und seinen Trailpark vor, Adriana Mesquita die portugiesische Stadt Agueda, die einen Fußballplatz gegen einen Bikepark tauschte, Piotr Nowicki, der im Süden Polens Fahrtechnikparcoure fördert um die nächste Maja Wloszczowska hervorzubringen und Mary Monroe Brown über ihre Zeit in Wisconsin und dass Leute vermehrt dort leben und arbeiten möchten, wo sie die passenden (Outdoor) Aktivitäten vorfinden.

Breakout Session: Trail advocacy with multiple stakeholders, from forestry to industry
Unsere Wahl für die Breaktout Session fiel auf Mountainbike-Lobbyismus in Deutschland und Österreich. Svenja Golombek vom Zweirad-Industrie-Verband gab sehr interessante Einblicke in das neue deutsche Waldgesetzt und wie (hoffentlich) eine drohende Beschränkung des Zugangsrechts für Mountainbiker abgewendet werden konnte. Nämlich mit viel Vernetzung und Lobbyismus.
Was es heißt „kein zweites Österreich zu werden“, das erläuterte der Mödlinger Jurist Philipp Ondrejka mit seiner Darlegung der aktullen rechtlichen Situation in der Alpenrepublik.
Weitere Breakout Sessions, die stattfanden: Community based peri-urban trail projects, Development strategies for urban and peri-urban areas und Public-private management mondels for trail systems.

Site Visits
Entscheidungen musste nicht nur bei Breaktout Sessions getroffen werden, sondern auch bei den Site Visits. Eine Gruppe fuhr auf den Anninger, eine zu den Wexl Trails, eine ins Trailcenter Wien und eine ging zum Trailbau Workshop zu Fuß in die MTB Area Anninger. Schön zu sehen: Egal für welche Option sich die internationalen Teilnehmer entschieden, alle kamen recht begeistert retour.


Freitag

Recap Women in MTB workshop
Manon Carpenter eröffnete den letzten Tag mit einem Rückblick, was bei Women in MTB passiert war und den Ausblick, dass es nur ein Startschuss für das Frauennetzwerk war. Interessierte können sich an IMBA Europe oder Manon wenden.

The 2024 Trail Builder Sector survey
Wie schaut eigentlich der Sektor der Trailbau-Firmen aus? Wie groß oder klein sind die Unternehmen? Womit verbringen sie ihre Zeit? Was bauen sie am häufigsten und warum? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Tom Campbell von der Edinburgh Napier University im Rahmen des DIRTT Projects wissenschaftlich und hat die Ergebnisse aufbereitet. 152 Personen aus 21 europäischen Ländern nahmen daran teil. Es sind meist kleine Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern und den vielfältigsten Ausgaben (von bürokratisch bis handwerklich). 80% bauten in den letzten beiden Jahren Flowtrails. Downhill-Strecken werden selten angefragt, Pumptracks dafür umso häufiger.
Wer sich weiter im Trailbau vertiefen wollte, dem boten zwei Workshops des DIRTT Projects am Freitag Gelegenheit dazu. Kurz erklärt ist das DIRTT Project ein von Erasmus+ gefördertes Programm um eine professionele Trailbau-Ausbildung zu etablieren und somit die Qualität an Trails zu steigern.

Workshops: Criteria for MTB-friendly regions and municipalities & Advocacy arguments
Den weniger Trailbau-affinen Teil der Teilnehmer erwarteten zwei Workshops. Der erste versuchte Kriterien für wirklich bikefreundliche Kommunen und Regionen aufzustellen. Ziel ist es ein Tool zu entwickeln, mit dem man objektive Kriterien z.B. eine Stadt anlegen kann um festzustellen, wie bikefreundlich sie ist. Das können Gemeinden dann selbst tun oder ein lokaler Radverein tut es und nutzts als Argumentationsgrundlage. Wer besonders bikefreundlich ist, bekommt ein Gütesiegel.
Der zweite Workshop erarbeite Argumente, die in Punkto Trail Advocacy, also die Arbeit um Zugang zu mehr Trails erreichen zu können, wichtig sind. Die reichten von evidenzbasierten Ansätze (z.B. Zählung, wie gut Lenkung funktioniert) zu sehr pragmatischen Ansätzen (z.B. Vertragsvordrucke mit Logo von Landwirtschaftskammer).

IMBA Österreich
Für die internationalen Teilnehmer ging’s dann wieder auf’s Bike, während sich eine motivierte Gruppe österreichischer Mountainbiker zusammensetze um eine österreichische Interessensvertretung auf den Weg zu bringen. Wer daran interessiert ist die Situation für Biker in diesem Land zu verbessern, der ist herzlich eingeladen sich einzubringen. Ein Mail an linestribe@lines-mag.at genügt, dann kommen mehr Infos retour.


Drei vollgepackte Tage mit inspirierenden Personen der europäischen Mountainbike Community waren das in Mödling. Was wir uns mitnehmen: Community is key – ohne einer starken Basis wären die meisten Projekte nicht möglich; etwas zu machen weil es ein „good Life for the citizens“ bringt, das ist ein politisches Konzept, das bei uns komplett fremd erscheint, in anderen Ländern aber gelebt wird; und: Schottland ist einfach genial.


Update 16.5.2024

3 Tage volles Programm

Das Programm für den IMBA Europe Summit 2024 in Mödling steht. Man kann sich auf hochwertigen Input einstellen, der in Form von Keynots, Diuskussionen und Breakout Sessions vermittelt wird. Dazu kommen täglich Social Rides, also Ausfahrten, vorrangig am nahe gelegenen Anninger. Wer es genau wissen will, der wirft einen Blick auf das Programm auf der Webseite.

Der Donnerstag Nachmittag steht im Zeichen der Site Vists. Und da stehen der Anninger, die Wexl Trails oder das Trailcenter Wien am Plan. Wer sich für das Trailcenter Wien entscheidet, der bekommt Trail- und Liftticket an diesem Tag gratis, denn es ist der „Open Trails“ Tag.

Der Freitag ist IMBA Europe Mitgliedern vorbehalten. Fast, denn zwei Veranstaltungen in der Veranstaltung gibt’s. Einerseits ist das ein Mid-Term Event DIRTT Programms. Das richtet sich an professionelle Trailbauer. Mehr Infos dazu gibt’s auf der Webseite und die Anmeldung hier.

Das zweite „Side Event“ ist ein Treffen „für das Mountainbiken überdurchschnittlich engagierter Personen“, mit dem Arbeitstitel IMBA Österreich. Wie der Name suggeriert soll daraus eine österreichweite MTB-Interessensvertretung entstehen und daran wird am Freitag, 24.5. gearbeitet werden. Wer Interesse hat mitzuwirken, der meldet sich unter linestribe@lines-mag.at


Vorbericht

IMBA Europe? Wer sich bei diesem Namen am Kopf kratzt, der hat wohl LINES Issue #15 nicht gelesen! Aber keine Sorge, wir sind nich hier um Mitarbeitsminus zu verteilen und erklären’s gern nochmal. Die International Mountain Bicycling Assocation (IMBA) wurde 1988 in den USA gegründet und hat seit 2012 einen Europa-Ableger, die IMBA Europe. Dieser Zusammenschluss aus Leuten, die sich für ein besseres Mountainbike-Umfeld einsetzen, trifft sich seit 2014 jährlich zum IMBA Europe Summit, wo Vorträge gehalten, Ausflüge organisiert und Gruppenausfahrten abgehalten werden. Aber vor allem wird genetzwerkt, um dem Ziel von IMBA Europe – More Trails Close to Home – näher zu kommen.

Kern eines Summits: Vorträge. Man wird überrascht sein, wie vielfältig das Thema Mountainbiken betracht werden kann.

More Trails Close to Home war vermutlich auch mit ausschlaggebend, dass die Wahl des Veranstaltungsortes heuer auf Mödling fiel. Die letzten beiden Jahre bewegte man sich mit Val di Sole (ITA) und Valposchiavo (SUI) in Alpinen Gefilden. Beim IMBA Europe Slogan geht’s aber genau nicht um die touristischen Gebieten, sondern die alltägliche Infrastruktur für die Bevölkerung. Also die klassischen Hometrails. Die, für die man sich nicht ins Auto setzen muss. Und da kommt Mödling ins Spiel. Direkt an der Grenze zu Österreichs Hauptstadt Wien angesiedelt ist Mödling Teil eines Ballungsraums von mehr als zwei Millionen Menschen und beherbergt mit der MTB Area Anninger, die man direkt von der Stadt aus erreichen kann.

Mountainbike-Enthusiasten, -Lobbyisten, Forscher und Trailbauer aus ganz Europa werden sich vom 22. bis 24. Mai in der Stadtgalerie Mödling einfinden und in den drei Tagen neue Erkenntnisse, Best Practice-Beispiele und Erfahrungen austauschen. Das Programm soll in Kürze stehen. Interessierte können ebenfalls dabei sein. Die Anmeldung öffnet Anfang Februar. Wir halten dich hier am Laufenden.

Tägliche Ausfahrten gehören ebenso zum Summit-Programm.

Aktuell läuft der Call for Abstracts. Wenn du ein Thema hast (oder jemanden kennst, der eines hat), das für den IMBA Europe Summit interessant sein könnte und dort präsentiert gehört, dann kannst du dich bis spätestens 29. Februar 2024 auf dieser Webseite bewerben. IMBA Europe gibt netterweise eine Hilfestellung, welche Themen von Interesse sein könnten:

  • Peri-urban parks and trails close to population centres– more and better trails close to home!
  • Engaging with communities underrepresented in mountain biking today– encouraging mountain biking among new riders
  • Trails for adaptive mountain biking– ensuring everyone has an opportunity to experience the joy of mountain biking
  • Professionalisation and certification in the trail building sector– improving competencies for better riding experiences
  • Innovations in trail technology– tools and techniques that impact our community
  • Sustainable mountain bike tourism– to ensure that future generations also have the ability to benefit from mountain biking
  • Climate-friendly access to trails– getting to the trails using sustainable mobility
  • Policies affecting mountain biking: nature restoration and cycling strategies– how European and national political decisions can impact our sport

Wir waren 2019 beim IMBA Europe Summit in Silkeborg, Dänemark, mit von der Partie. Dabei ist die oben angesprochenen Story in LINES Issue #15 entstanden. Von diesem Ausflug sind wir schwer beeindruckt retour gekommen. Die Vorträge am Summit sind brutal inspirierend. Wenn eine Stadt sich zum Ziel setzt, dass sie das „Outdoor Capital of Europe“ werden will, weil sie ihren Einwohner ein „good life“ ermöglich mag, dann zieht’s die Kinnlade von selbst nach unten. Horizonterweiternd war auch, wie weit andere Länder und Regionen schon sind. In Schottland wird beispielsweise nicht mehr über die (Ill-)Legalität von Trails gesprochen, sondern wie Mountainbiken Kindern und Jugendlichen mit ADHS helfen kann. Komplett lässig. Allein wegen der Vorträge sollte man beim IMBA Europe Summit dabei sein. Das kommode Rundherum mit Ausfahrten und Ausflügen mit engagierten Leuten macht die Veranstaltung nochmal attraktiver.

LINES Issue #15 Cover

Über unseren Ausflug zum IMBA Europe Summit 2019 nach Silkeborg (und Mountainbiken in Dänemark) haben wir in LINES Issue #15 gschrieben.

Über den Author

Christoph Berger-Schauer

Dicke Schlappen, schmale Reifen, bergauf, bergab – ist für alles zu begeistern, nur flach darf es nicht sein. Unbekehrbarer Fahrrad-Afficionado, seit einiger Zeit vom Enduro-Virus befallen. Schreibt nieder, was andere nicht in Worte fassen können.

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