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Crankworx 2017 Innsbruck

Foto (c) © TVB Innsbruck / Tommy Bause

 

Recap: Pros & Cons

Die Crankworx-Premiere in Innsbruck ist Geschichte, Zeit für eine Rückschau in Licht- und Schattenseiten.

Pros

  • Die Location(s) und das Panorama – WAHNSINN!
  • Gemütliche Atmosphäre, entspannte Stimmung.
  • Die Events waren top organisiert, mehr kann man sich nicht erwarten.
  • Von allen Seiten wurden die Kurse gelobt.
  • Richtig lässig ist, dass Whip-Off Kicker, Dual Speed & Style (entschärft) und Pumptrack stehen und benutzbar bleiben.
  • Die Parties waren fein. Innsbruck hat echt ein paar schöne Lokale.

Cons

  • Der tägliche Marsch vom Parkplatz zur Event-Arena mit 100 Höhenmetern war schweißtreibend. Shuttlebusse zur Talstation wären ideal.
  • Eine Downhill-Strecke nach Mutters wär top, damit die Abfahrer nicht so alleine sind.
  • Das LINES Bike Pulling muss unbedingt nach Mutters!
  • Schade, dass die Stadt selbst nicht mehr belebt wurde. Ein Freestyle Jam am Landhausplatz wäre prädestiniert gewesen.

LINES Crankworx Innsbruck Special Edition

Alle Infos zum Crankworx Festival und Tipps für lässige Tage in Innsbruck gibt’s kompakt in unserer LINES Special Edition: https://issuu.com/innsbrucktirolsports/docs/lines-crankworx-innsbruck-sonderedi

Das Heft könnt ihr euch während dem Crankworx jederzeit in gedruckter, handlicher Form auf unserem Stand in der Expo Area holen.


Update, 13.04.2017

Die Anmeldung zum Crankworx Downhill ist seit gestern, 17 Uhr, geöffnet. Das ist der einzige Event beim diesjährigen Crankworx, zu dem man keine Einladung braucht. Voraussetzung ist eine gültige UCI Lizenz. Wenn man sich mit den Profis messen möchte, sollte man flott sein. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Startplätzen für das Rennen auf der Strecke in Götzens.

Anmeldung

www.racement.com/de/Rennen/2017/DHi/Crankworx-Innsbruck

Geöffnet bis (davor wird’s aber vrsl. schon voll sein)

16.06.2017, 23:59 CEST

Startgebühr

60,- Euro

Tech Space Reservierung

dh.crankworx@innsbrucktirolsports.com

Kategorien

  • U17 (m & w)
  • U19 (m & w)
  • Pro Elite (m & w)
  • Masters (m)

 

Zeitplan

Donnerstag, 22. Juni 2017

  • 9.00 – 11.00 Uhr | Trackwalk
  • 11.00 – 17.00 Uhr | Training

Freitag, 23. Juni 2017

  • 8.00 – 11.00 Uhr | Training DH Group A
  • 11.15 – 14.30 Uhr | Training DH Group B

Samstag, 24. Juni 2017

  • 8.00 – 9.30 Uhr | Training Group B
  • 9.30 – 11.00 Uhr | Training Group A
  • 11.30 – 15.30 Uhr | Finale (Live-Übertragung ab 13.30 Uhr)

Update, 23.02.2017

Das Mountainbike-Großereignis des Jahres nähert sich mit großen Schritten. Viel Zeit ist nicht mehr, bis die Granden des Sports ihre Skills in Innsbruck zeigen. Deshalb wird’s schön langsam höchste Eisenbahn, den eigenen Trip dorthin zu planen. Entspannen können sich noch alle, die selbst mitmachen möchten: die Anmeldung für den Downhill wird 4-6 Wochen vor dem Event eröffnet und über die bekannte iXS-Registrierung möglich sein.

Downhill wird voraussichtlich der einzige Hauptbewerb, bei dem man als Normalsterblicher teilnehmen kann. Der Rest erfolgt auf Einladung. Zum Zuschauen gibt’s aber genug. Bezüglich Unterkunft empfiehlt es sich flott zu agieren, denn Innsbruck wird in dieser auf Booking.com & Co in viel gefragter Suchbegriff sein.

 

Programm Crankworx Innsbruck 2017

Datum Bewerb
Mittwoch, 21.06. Whip-Off (Training & Event)

Dual Speed & Style (Training)

Slopestyle (Training)

Donnerstag, 22.06. Dual Speed & Style (Event)

Slopestyle (Training)

Downhill (Training)

Freitag, 23.06. Pumptrack (Event)

Slopestyle (Training)

Downhill (Seeding Run & Training)

Samstag, 24.06. Downhill (Event)

Slopestyle (Training)

Sonntag, 25.06. Slopestyle (Event)

 


Update, 28.10.2016

Heute wurde der Termin für das Crankworx Innsbruck bekannt gegeben: von 21.-25. Juni 2017 wird das Bike-Festival in der Landeshauptstadt Tirols Halt machen. Mit der Organisaton ist die “innsbruck-tirol sports GmbH” beauftragt, die bereits die Olympischen Jugendspiele 2012 ausgetragen hat und auch die Rad WM 2018 übernehmen wird.

Alle Beteiligten betonen, dass Crankworx 2017 eine Initialzündung für den Mountainbikesport in Innsbruck ist. Man sieht das quasi als Auftakt in eine Bike-fokussierte Zukunft, in deren weiteren Verlauf vor allem viel Investition in die MTB-Infrastruktur stehen wird. Für die Auflage im Jahr 2018 will man dann schon auf mehr Strecken, Anlagen, etc. zugreifen können.

2017 wird Crankworx zwei HotSpots haben: Einmal der neu gelabelte Bikepark Innsbruck (Muttereralmpark) und für die stadttauglicheren Bewerbe die Innenstadt von Innsbruck. Die geplanten Contests sind ebenfalls verkündet worden: Downhill, Slopestyle, Dual Speed & Style, Whip Off, sowie ein Pumptrack-Contest.

Wie es sich für Crankworx gehört ist für das Rundherum auch einiges geplant. “Kidsworx” und “Freestyle am Landhausplatz” sind die ersten Stichworte, die hier gefallen sind. Wir bemühen uns jedenfalls ein LINES Bike-Pulling Crankworx-Edition zu bekommen. Fix ist definitiv eine Expo-Area.

Wer das Event als freiwilliger Helfer erleben möchte, der kann sich jetzt beim volunteer team tirol bewerben.

Teaser Crankworx 2017


Da sind sicherlich reihenweise die Augen groß und die Ohren spitz geworden, als während dem Red Bull Joyride Livestream verkündet wurde, dass Innsbruck einen Crankworx Stopp hosten wird. Und nicht irgendwann, sondern 2017. Das ist nächstes Jahr.

Video Ankündigung Crankworx Innsbruck – Red Bull Joyride Livestream

Wer Innsbruck kennt und zudem weiß was Crankworx ist (das größte MTB-Festival überhaupt; in 10 Eventtagen verzeichnet Whistler 130.000 Besucher), der kann sich ausrechnen, dass bis zum Event noch etliches an Arbeit wartet. Ein genauer Termin steht noch nicht fest, dass die Zeit bis zur Austragung kurz wird, ist aber so gut wie fix. Kurse für Slopestyle, Whip Offs, Dual Slalom, Speed & Style und Pumptrack müssen gebaut werden. Eine Downhill-Strecke, der Götzener Trail auf der Muttereralm, ist fast fertig. Zudem wollen die Besucher bei Crankworx nicht nur zuschauen, sondern selber biken, was nach weiteren Strecken verlangt, die Innsbruck aktuell nicht hat. Wer einen Quereinstieg in das Trailbau-Business versuchen möchte: Es war noch nie eine bessere Zeit dafür.

Streckenbauer sind in nächster Zeit heiß begehrt. Screenshot Facebook Post Mountain Bike Movement.

 

Experte für Großevents

Gemunkelt wurde schon länger, dass sich Innsbruck für Crankworx bewirbt. Die Verkündung letzten Sonntag kam dann doch etwas überraschend, der Termin 2017 auch sehr prompt. Innsbruck ist allerdings ein Spezialist in der Austragung von Großevents. Zweimal wurden hier die Olympischen Winterspiele ausgetragen, 2012 die Olympischen Jugend-Winterspiele, über die Jahre fanden etliche stattliche Events wie Air & Style statt und 2018 trägt man die Straßenrad-WM aus. Wenn sich Innsbruck um etwas bewirbt, dann meint es die Stadt ernst.

Innsbruck Tourismus-Chefin Karin Sailer-Lall (links) bei der Verkündung in Whistler mit Moderatorin und Crankworx General Manager. Foto (c) Crankworx / Innsbruck Tourismus

 

Mountainbike City

Crankwrox 2017 soll keine Eintagsfliege sein und das Event selbst – Gott sei Dank – nicht der einzige Impuls für das Biken. Nachdem es in den letzten Jahren immer wieder Kontroversen rund ums Geländeradeln in und um Innsbruck gab (Verbot der Trails am Lanser Kopf, Verweigerung der Mitnahme von Mountainbikes in Öffis), ist seit diesem Jahr eine Trendwende bei der Stadt und dem Tourismusverband eingekehrt. Im März 2016 verkündeten die Verantwortlichen sogar, Innsbruck zur “Mountainbike City” machen zu wollen. Tom Öhler und André Vögele wurden als Testimonials engagiert und plötzlich bewegte sich auch beim Trailbau etwas – Stichwort Arzler Alm, Hungerburg Trail und Götzener Trail. Ein weiteres Indiz, dass Crankworx der Schwung sein soll, der langfristig Bewegung in das Bike-Thema bringt, ist die enge Zusammenarbeit von Stadt und Tourismus mit Sabine Oswald und Daniel Tulla von Mountain Bike Movement. Beide waren vorher für Trail Solutions tätig und wissen was sie tun, wenn es zu Trailbau und der Organisation von Bike Events kommt.

 

Wer wo wie was wann?

Crankworx kommt also 2017 nach Innsbruck. Da poppt eine Unzahl an Fragen auf: Wo finden die Bewerbe statt? Wann wird das ganze über die Bühne gehen? Welche Strecken werden neu gebaut? Bis jetzt ist noch eher wenig bekannt. Der Hot Spot von Crankworx wird allerdings der etwa 20 Minuten entfernte Muttereralmpark sein, den man früher als später in “Bikepark Innsbruck” umtaufen wird. Einzelne Bewerbe wie beispielsweise den Pumptrack Contest will man aber auch direkt in die Stadt bringen. Neben den Wettkampf-Kursen, werden ziemlich sicher neue Strecken rund um Innsbruck entstehen. Vier Tage wird der Event dauern und – wenn man der Crankworx Webseite glauben darf – im Juni 2017 stattfinden. Das sind 10 Monate, abzüglich der Wintersaison, um Innsbruck fit für Crankworx zu bekommen. Wir drücken die Daumen!

Muttereralm-Testimonial Angie Hohenwarter stand in Whistler am Start. Der zukünftige Bikepark Innsbruck wird Crankworx Hot Spot. Foto (c) Innsbruck Tourismus

 

Christoph Berger-Schauer

Christoph Berger-Schauer

Dicke Schlappen, schmale Reifen, bergauf, bergab – ist für alles zu begeistern, nur flach darf es nicht sein. Unbekehrbarer Fahrrad-Afficionado, seit einiger Zeit vom Enduro-Virus befallen. Schreibt nieder, was andere nicht in Worte fassen können.