Skip to main content

Bike Slovenia Summer Pass

Foto (c) Friedrich Simon Kugi

 

Wenn man an slowenische Bikeparks denkt, dann denkt man sofort an Maribor. Klassiker, eh klar. Sonst noch? Kranjska Gora ist vielen besonders dank dem iXS European Cup ein Begriff. Die zwei Parks sind allerdings nur die Spitze des slowenischen Gravity-Eisbergs. Rund 10 liftunterstützte Areale gibt’s in unserem südlichen Nachbarland. Sieben davon haben sich – ähnlich der Gravity Card – im “Bike Slovenia Summer Pass” (kurz BSSP) zusammengeschlossen. Kranjska Gora, Vogel, Krvavec, Javornik, Golte, Rogla und Maribor kann man eine Saison lang mit einem Ticket shredden. Einige Parks kennt man nicht einmal vom Namen. Das ging uns genau so, bis wir uns im August 2016 auf einen Roadtrip machten: 7 Bikeparks in 7 Tagen. Die ganze Story gibt’s in LINES Issue #7.

Saisonticket

Den Bike Slovenia Summer Pass gibt’s für 260,- Euro (Preis 2016) bei allen teilnehmenden Parks. Die variieren ziemlich in Größe und Streckenanzahl. Achtung bei den Öffnungszeiten: Bei manchen läuft der Lift nur zum Wochenende.


Kranjska Gora

Ältester Bikepark Sloweniens und Heimat der Wurzeln. Egal welche Strecke – okay, die Jumpline nicht – hat eine Unzahl an Wurzeln zu bieten. Streckenauswahl und -führung sind top – für alle ist etwas dabei. Der Sessellift ist richtig entschleunigend. // Webseite Bike Park Kranjska Gora | Facebook-Seite Bike Park Kranjska Gora

Video Funky Jazz


Vogel

Ein Mini-Bikepark am Ende der Welt. Und zwar am schönen Ende der Welt. Mitten im Triglav Nationalpark. Zum Bikepark Vogel mit einer Strecke geht’s zuerst mit einer Großraumgondel 1.000 Höhenmeter rauf, wo dann der Bikepark-Sessellift wartet. Der Track ist top gebaut und das Panorama ein Wahnsinn. // Webseite Bike Park Vogel | Facebook-Seite Bike Park Vogel

Foto (c) Friedrich Simon Kugi


Krvavec

Sloweniens Bikepark mit den meisten Tiefenmetern. Hinauf geht’s mit einer langen Gondelfahrt und anschließend einem Sessellift. Neben dem Sessellift geht’s mit der echten Flow-Bikepark-Strecke “Bambino” los. Danach kann man sich zwischen dem langen “Rock’n’flow” (6 km) oder dem noch längeren “Pussycat” (bzw. “Muci”, 9 km) entscheiden. Ersterer ist mit den vielen Steinen besonders im Nassen fordernd, letzterer nur mit dem Enduro zu empfehlen. // Webseite Bike Park Krvavec | Facebook-Seite Bike Park Krvavec

Video Rock’n’flow


Golte

Kleiner Bikepark in der Anfangsphase. Hoch oben, entweder per Großraumgondel oder Auto erreichbar. Oben geht’s per Sessellift weiter. Drei Strecken gibt’s: eine knackige Downhill, eine Blaue und eine Rote (die ist allerdings schwieriger zu finden). Abwechslung zwischen technischen Waldstücken und Wiesenfreeride. // Facebook-Seite Bike Park Golte

Video Downhill (Golte)


Javornik

Die Überraschungstüte schlechthin. Talstation mitten im nirgendwo. Kommt man aber einmal in den Wald rein, warten 10 (!) Strecken. Perfekt gebaute Anlieger mit technischen Passagen dazwischen. Von leichten Strecken bis zu anständigen Gaps alles dabei. Nur Wochenendbetrieb! // Webseite Bike Park JavornikFacebook-Seite Bike Park Javornik

Video Grizli


Pohorje, Maribor

Der Klassiker unter den slowenischen Bikeparks. Die Strecken sind zwar nach dem Betreiber-Hickhack etwas verwahrlost. Mittlerweile wird aber schon wieder daran gearbeitet. Streckenführung und Infrastruktur rundherum sind sowieso top. // Webseite Bike Park Pohorje | Facebook-Seite Bike Park Pohorje

Foto (c) Friedrich Simon Kugi


Rogla

Der flachste Bikepark den wir je gesehen haben. Und dennoch macht er sogar mit dem Downhiller Spaß. Das sagt einiges über die Qualität der Strecken aus. Etwas sumpfiger Beginn, bevor’s in einen extrem spaßig gebauten Wald geht. Rund 5 Strecken, auf denen man für die 160 Tiefenmeter richtig lange unterwegs ist. // Webseite Bike Park Rogla | Facebook-Seite Bike Park Rogla

Video Progla 7 – Claudio Caluori Style

Christoph Berger-Schauer

Christoph Berger-Schauer

Dicke Schlappen, schmale Reifen, bergauf, bergab – ist für alles zu begeistern, nur flach darf es nicht sein. Unbekehrbarer Fahrrad-Afficionado, seit einiger Zeit vom Enduro-Virus befallen. Schreibt nieder, was andere nicht in Worte fassen können.