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So geht Vatertag

Fotos (c) Steve Königsmayr

 

Überraschung

Am Vatertag überrascht zu werden ist das Eine. Am Vatertag überrascht zu werden, um einen gemeinsamen Ausflug zu den Wexl Trails zu unternehmen ist dann noch mal was anderes. Bikes aufgepackt, unterwegs die Nahrungsaufnahme für den Nachwuchs gesichert und los geht’s. Bereits am Parkplatz in St. Corona am Wechsel merkt man wofür der Bikepark steht: Zweiräder und lachende Gesichter in allen möglichen Ausprägungen. Man erwischt sich selbst dabei, wie man unbewusst die Handgriffe etwas beschleunigt, um endlich das Ticket an der Kassa lösen zu können.

Aber wie es im Alltag eines Familienvaters so ist geben natürlich die kleineren, im gemeinsamen Haushalt wohnenden Menschen, den Plan vor. Auch diese können die Begeisterung beim Anblick des Wexl Areals nur schwer verbergen. „Papa ich will rutschen – jetzt zum Wasser – Zauberteppich, ich will zum Zauberteppich und dann Pumptrack!“

Wirklich was für alle

Flow/Uphill/Single/Panorama – Trailmäßig sind die Herrschaften am Wexl gut bestückt. Zusätzlich gibt’s Pumptrack, Mini Bikepark und eine Skills Line. Das Ausstellungsdatum deiner Geburtsurkunde sollte damit egal sein – hier ist wirklich für jeden was dabei.

Zum Ticket wird einem schon mal eine sauberst ausgearbeitete Trailmap mit allen nötigen Infos ausgehändigt. Nachdem sich die Frau Tochter am Mini Bikepark und Pumptrack ausgetobt hat wird’s Zeit für die Herrn Väter, sich aufs Bike zu schwingen.

Trotz fehlender Gondel und Sessellift kann man sich kalorienschonend in Richtung „oben“ begeben. Die dafür verantwortlichen Chaffeure der Shuttle Busse sorgen dafür, dass einem auch bergauf das Lachen nicht vergeht.

Shortcut - Training für die ersten Enduro Einsätze.

Pumpeeeeennn.

 

Ohrwürmer

Die sich während der Auffahrt im Hinterkopf eingeprägten „Radio Niederösterreich“-Ohrwürmer würden wir gerne am 3 km langen Flow Trail wieder loswerden. Das gelingt relativ schnell, denn nach den ersten perfekt gebauten Anliegern denken wir nur noch an eines: mehr davon. Und das gibt es auch: pickfein geshapte Kurven und richtig coole Sprünge schlängen sich durch den beinahe kitschigen Wald. Unten angekommen wird schnell das OK der Partnerinnen eingeholt, um ein paar Minuten später wieder im Shuttle Richtung Speicherteich zu sitzen – bereit für die nächsten Hits aus den Lautsprechern! Wir genehmigen uns noch einmal den Flow Trail bevor wir den Single Trail in Angriff nehmen. Wo man den Rädern freien Lauf lässt ist eigentlich egal – das Resultat ist überall dasselbe: Grinsen von einem Ohr zum anderen.

Ansteckende Begeisterung

Unserem Nachwuchs müssen wir nicht erklären, wie es uns nach den paar Abfahrten geht. Sie haben dasselbe Grinsen im Gesicht und nur mit Müh und Not bringen wir sie wieder aus dem Mini Bikepark. Per Zauberteppich rauf und dann auf einer entwurzelten Schotterpiste runter. Auch der Mini Bikepark ist perfekt angelegt und dosiert die Geschwindigkeit quasi von allein – sodass auch noch so hysterische Eltern ihre Schreie in Zaum halten werden.

Von der Begeisterung lassen sich auch unsere Damen anstecken. „Passts wenn wir auch noch schnell 2, 3 Mal fahren?“ So ganz uneigennützig war dann die Auswahl der Vatertags Location doch nicht 😉

Espresso für die Damen (c) Steve Königsmayr

Spielplatz für die Jugend.

 

Follow se Fool Army

Dass auf dem Wexl Trails nicht nur übernachtige Jungeltern und ihre Kinder Spaß haben können, beweist unser Christoph “Crisu” Eder, der sich an die Hinterräder der Fool Army geheftet hat. Peter Mihalkovits, Mani Schretter, Markus Forstik und Co zeigen wie es geht!

 

Fazit

Hier wird das gelebt, was vielerorts so floskelhaft propagiert wird. Egal, welche Könnerstufe, Alter, Geschlecht Hardtail oder Fully – absolut jedem wird auf den Wexl Trails ein Grinsen verpasst. Hinfahren und Spaß haben!

 

Roland Stuhlpfarrer

Roland Stuhlpfarrer

Sportwissenschafter mit chronischem Radsportfieber. Hat bereits in jungen Jahren sein Soll an Radkilometern für ein ganzes Leben erfüllt. Auf Events begrüßt ihn die Szene, als hätte er diese gegründet. Spekulationen um die Abstammung von einem Südtiroler Bergsteiger sind rein optischer Natur und konnten nie nachgewiesen werden.