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Tripin

 

Wer Stevie Schneider auf Social Media folgt, der ist auf “TR.I.P.IN” gespannt wie ein Pfitschipfeil. Was wir uns von seinem Film mit Frank Marbet erwarten dürfen, erzählt uns der Maestro höchstpersönlich.

 

 

Stevie, selten war die Vorfreude auf einen österreichischen Bike-Streifen größer als bei TR.I.P.IN. Was darf man sich erwarten?

Bei uns ist die Freude auch dementsprechend groß, da es sich jetzt echt schon gezogen hat! Es naht an ein Wunder das Frank und ich uns während dem Projekt kein einziges mal geprügelt haben (ich bin wahrscheinlich der lästigste, penibelste und nervigste Radfahrer/Darsteller/Koordinator mit dem man so ein Projekt machen kann) <3 Sorry Frank

Zu erwarten sind sieben Minuten, voller Bauchweh, Schmerzen, Träume und Verwirrung, die du als Zuseher entweder Lieben oder Hassen wirst!

Ich würde mir aber wünschen das der Zuseher ohne Erwartungen diesen Streifen schaut und offen für „was anderes“ ist.

Sauger und #scheissviech sind mit von der Partie?

Leider hatten beide zu den Dreharbeiten weder das Interesse noch die Zeit, um bei diesem Projekt mitzuwirken. Das ist aber eine andere Geschichte…

Soviel ich verraten darf erwartet euch eine Geschichte über einen Rennradfahrer, der einen wortwörtlich beschissenen Tag hat und durch diverse unglückliche Umstände in verschiedene Traumwelten/Trips gerät.

Wie ist die Idee entstanden? Was war die Motivation zum Film?

Ich habe Frank damals bei meinem Innsbruck Backflip Burnout kennen gelernt als er mit Angel P#69 filmen war!

Frank hat mir nach dem Flip angeboten, wenn ich einen Film machen will soll ich mich bei ihm melden! Ein halbes Jahr später hab ich ihn angerufen und gefragt ob er Lust hat mit mir ein “etwas anderes Video” zu machen! Eine Woche und einige Seidln später hatten wir das Grobkonzept für den Film fertig . Es war eigentlich kein Konzept sondern eine Liste mit Dingen die wir selbst in Filmen jeglicher Art feiern (z.B.: gereinigte Anlieger, Motorboote, Busen, Elefanten etc.)

Die Motivation lag darin möglichst viel Spass mit der Kamera einzufangen und den Zuschauer mit einem Bikefilm, der eigentlich keiner ist, zu unterhalten.

Motorboot-Action, Rennradeln, Schnorcheln, Mountainbiken und wer weiß was sonst noch. Klingt nach einem aufwendigen Projekt. Dein Highlight vom Dreh?

Teilweise haben wir uns schon gescheit reingesteigert aber mit Abstand am aufwendigsten wars für Frank mit der Filmerei und der Post Production! Big UP to Frank der sich echt den Arsch für das ganze Projekt aufgerissen hat!

Highlight war für mich die Motorboot-Fisch-Szene. Zumindest die Grillerei danach. Der Lachs war ein Gedicht <3

Was muss bei der Premiere passieren, damit du happy bist?

Damit ich happy bin? Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die Hilfe bedanken und danach die Leute mit unserem Streifen zum Lachen bringen, ein paar Bier zischen, mit Frank am Damenklo schmusen und danach ordentlich mit den Mountain Reggae Radio Jungs und allen anderen in die neue Saison rein feiern.

Good vibes only & ich bin happy.

Haben Netflix & Co schon angeklopft? Gibt’s eine Fortsetzung oder weitere Projekte?

Das einzige was bei uns klopft ist die Bank mit schlechten Zinssätzen, da Frank und ich trotz Budgets tief in unsere eigenen Geldtaschen greifen mussten. Wenn sich der Shitstrom in Grenzen hält und wir ein Budget aufstellen haben wir noch ein, zwei Ideen… 🙂

Danke fürs Interview, Stevie.

 

 

Christoph Berger-Schauer

Christoph Berger-Schauer

Dicke Schlappen, schmale Reifen, bergauf, bergab – ist für alles zu begeistern, nur flach darf es nicht sein. Unbekehrbarer Fahrrad-Afficionado, seit einiger Zeit vom Enduro-Virus befallen. Schreibt nieder, was andere nicht in Worte fassen können.

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