Ein Pumptrack für Wien

Christoph Berger-SchauerSzene

Pumptrack Wien

Freudige Nachrichten erreichen uns aus Wien: ein asphaltierter Pumptrack ist im Entstehen.


Es ist bekannt, die schnellsten sind wir nicht in Österreich, wenn es um Trends geht. So hat es Jahre (oder Jahrzehnte?) gedauert, bis wir hierzulande die ersten asphaltierten Pumtpracks in Natura bestaunen durften. Witzigerweise zuerst in kleinen Gemeinden. Da hatten „Kaffs“ wie Ligist, Kirchdorf an der Krems oder Reingers die Nase vorne. Größere Kommunen zogen erst in den letzten Jahren nach. Linz hat bis dato als einzige Landeshauptstadt einen asphaltierten Pumptrack – und das nur durch eine unglaublich kühne Aktion von privater Hand.

Jetzt hat es sich aber sogar bis in die Bundeshauptstadt durchgesprochen, dass wellige Asphaltbahnen mehr Leute begeistern, als flache Rasenflächen mit weißen Linien drauf. Wien bekommt im Jahr 2020 seinen ersten asphaltierten Pumptrack. Der Kaisermühlendamm in der Donaustadt ist die auserwählte Fläche. Nebenan entsteht ein Radmotorikpark. Da sollte also für alle Anwendungsfälle auf dem Zweirad eine Übungsmöglichkeit parat sein. Es wird bereits fleißig asphaltiert, ein Ende der Bauarbeiten ist in Sicht. Wenn man ganz unvoreingenommen in den Wahlkalender schaut, dann könnte man sich ausmalen, dass die ersten Runden noch vor dem 11. Oktober gezogen werden können. Wir halten euch auf dem Laufenden.

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Christoph Berger-Schauer

Christoph Berger-Schauer

Dicke Schlappen, schmale Reifen, bergauf, bergab – ist für alles zu begeistern, nur flach darf es nicht sein. Unbekehrbarer Fahrrad-Afficionado, seit einiger Zeit vom Enduro-Virus befallen. Schreibt nieder, was andere nicht in Worte fassen können.

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