Made in Austria-Geschenksideen

Christoph Berger-SchauerSzene

Panchowheels Rage Laufrad

[single_wide src=“/2016/12/Pancho-1.jpg“ caption=“Foto (c) Klemens König“]

 

Die heimische Wirtschaft nennt’s „Fahr‘ nicht fort, kauf‘ im Ort“. Uns hat es bei all den Wishlists und Geschenksideen in der Vorweihnachtszeit einfach interessiert, welche Bike-Produkte aus Österreich man denn eigentlich auf den Wunschzettel setzen könnte. Folgende feine Stücke haben wir notiert:

r.s.p. Glamour Hammer

Es muss nicht immer Muc-Off sein. An der Nieder-/Oberösterreichischen Grenze tüftelt Gerhard Fernbach seit 1989 an Pflegeprodukten für’s Bike. Und das recht erfolgreich. Heute setzen Szene-Granden wie 4X-Weltmeister Tomas Slavik ebenso auf r.s.p. Produkte, wie Tour de France-Teams à la Katusha oder Netapp Endura. Aus Ernsthofen gibt’s die gesamte Palette vom Kettenreiniger bis zum Gabelöl. Mit dem Glamour Hammer verpasst man seinem Hobel den Bling-Bling-Effekt.

[double src1=“/2016/12/rsp-062003000-Glamour-Hammer-500ml.jpg“ caption1=“Glanzmittel aus Österreich: der r.s.p. Glamour Hammer. Foto (c) r.s.p.“]

Vyro Kurbel

Wer die zweifach Kurbel begräbt, hat die Rechnung ohne Vyro gemacht. Gregor Schuster aus Baden hat mit der Vyro Kurbel nämlich einen Weg gefunden vorne zwei Kettenblätter zu fahren, ohne auf die Schwachstelle Umwerfer vertrauen zu müssen. Das System ist ziemlich ausgeklügelt: das Kettenblatt ist in vier Segmente geteilt, die sich in die Kettenlinie schalten. Definitiv eine neue Art zu schalten, die ausgezeichnet funktioniert.

woom 1

Weil sie nicht mit der Auswahl der Fahrräder für ihre Kinder zufrieden waren, beschlossen Christian und Marcus aus Klosterneuburg ihre eigenen Räder zu entwickeln. Unter dem Namen woom versorgen sie die 1,5- bis 14-Jährigen mit Bikes in den Laufradgrößen 12 bis 26 Zoll. Wichtig ist ihnen dabei das kindergerechte Gewicht: 3,5 kg bringt ihr Laufrad „woom 1″ auf die Waage.

[double src1=“/2016/12/WOOM_1_schraeg_9e4ad558-fcf4-44d8-ba1e-d4fc9ffc4bb0_grande.jpg“ caption1=“Des Nachwuchs‘ erste Pumptrack Waffe: woom 1. Foto (c) woom Bikes“]

Panchowheels RAGE 27.5

Wenn es um Laufräder geht, ist Bad Goisern die Hauptstadt Österreichs. Über Jahre haben sich die Pöllmanns einen Ruf erarbeitet, auf den Dirtjumper wie Marathonisti gleichermaßen vertrauen und der von Daniel Federspiel mit einem XCE-Weltmeistertitel untermauert wurde. Wie alle Laufräder aus der Salzkammergut-Metropole wird auch der Panchowheels RAGE Downhill/Freeride-Satz handgespeicht. Naben (PW, Tune oder DT Swiss) und Eloxalfarbe kann man selbst wählen.

[double src1=“/2016/12/Pancho-Rage-close.jpg“ caption1=“Schon das Design überzeugt. Foto (c) Klemens König“ src2=“/2016/12/Pancho-Rage-wide.jpg“ caption2=“Von Hand ist doch am Besten. Foto (c) Klemens König“]

Zanier Downhill

Eva Walkner, Matthias Haunholder und Benjamin Karl setzen im Winter auf das Know-How von Zanier. Mit ihren Sommerhandschuhen ist das Familienunternehmen aus Lienz noch weniger bekannt. Dass der Zanier Downhill-Handschuh am Trail lässig ausschaut und gut sitzt, das zeigt aber beispielsweise Ride Hard on Snow-Organisator René Unterwurzacher.

Dirt Love Reason MTB Raglan Tee / Limited Edition

LINES und Dirt Love wurden ziemlich genau zur gleichen Zeit in die Welt gesetzt. Zu sehen was DTLV-Hirn Markus Weissinger aus dem Modelabel seit 2014 gemacht hat, ist toll. Diesen Sommer setzte er noch eins drauf und präsentierte gemeinsam mit Bike-Fotograf Stefan Voitl die erste Limited Edition-Serie. Dirt Love „Reason“ besteht aus drei 3/4-Shirts mit Motiven zu BMX, MX und MTB. Damit man auch abseits vom Trail passabel ausschaut.

[double src1=“/2016/12/REASON_MTB_600x600.jpg“ caption1=“Das MTB-Shirt aus der Dirt Love Reason Limited Edition Serie. Foto (c) Dirt Love“]

EGO3400 WRP

Wer schon einmal ein EGO Kit zwischen den Beinen gehabt hat, weiß: das ist rohe Gewalt. 3.400 Watt leistet die stärkste Version des Salzburger Elektromotor-Nachrüsters. Da klingen die 250 Watt eines Rotwild R.Q1 nach Homöopathie. Ist der Rucksack mit Akku umgeschnallt und der Motor installiert, kann man das eigene Bike mit bis zu 75 km/h, über 60 Kilometer und bis zu 2.000 Höhenmeter steuern. Natürlich nicht alles gleichzeitig.

 

 

Über den Author
Christoph Berger-Schauer

Christoph Berger-Schauer

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Dicke Schlappen, schmale Reifen, bergauf, bergab – ist für alles zu begeistern, nur flach darf es nicht sein. Unbekehrbarer Fahrrad-Afficionado, seit einiger Zeit vom Enduro-Virus befallen. Schreibt nieder, was andere nicht in Worte fassen können.

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