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GraVity Card 2017

GraVity Card

 

Um gleich mal die weniger gute Nachricht hinter uns zu bringen: ja, sie ist wieder teurer geworden. Die ab 7. Dezember 2016 erhältliche GraVity Card 2017 kostet 439,- Euro – heuer waren’s noch 415,- Euro für Erwachsene. Allerdings kann man sie von April bis November in 16 statt bisher 14 Bikeparks nutzen. // GraVity Card Webseite

Zwei dazu, einer weg

Die Bike World Jasná in der Slowakei musste nach nur einem Jahr ihren Platz in der Riege der “European Leading Bikeparks” räumen. Dafür sind drei neue Locations mit an Bord, die vor allem für Österreicher recht günstig liegen.

#1 BikeRepublic Sölden

Neuzugang Nummer eins ist eigentlich kein Bikepark im engeren Sinne. Die BikeRepublic Sölden kann man am ehesten mit Saalbach Hinterglemm vergleichen. Ein Tal, in dem es weitläufige und vielfältige Möglichkeiten zum Biken gibt. Großteils liftunterstützt, der Downhiller ist dennoch weniger empfehlenswert bzw. notwendig. Sölden hat die letzten Jahre massiv in den Ausbau der Trails investiert – wahrscheinlich so viel wie keine andere Destination hierzulande. Die Aufnahme in die GraVity Card kommt da nur passend.

Aushängeschild von Sölden: die Teäre Line. Foto (c) Sebastian Schieck

Die Zaahe Line ist der anspruchsvollere Ableger davon. Foto (c) Rudi Wyhlidal

#2 Bikepark Wurbauerkogel

Wir haben einiges über die Entstehung – bzw. Wiederauferstehung – des Bikepark Wurbauerkogel berichtet. Auf dem Hügel bei Windischgarsten in Oberösterreich wurden in den frühen 90ern eine der ersten Downhill-Rennen des Landes ausgetragen. Nach einer Pause wurde heuer der Betrieb für Biker wieder aufgenommen und nigelnagelneue Bikepark-Strecken hingestellt. Und zwar von sehr einfach bis richtig knackig.

Video Pre-Opening Bikepark Wurbauerkogel

#3 Bike Park Krvavec

Einen Neuzugang gibt es auch aus Slowenien. Nach Kranjska Gora der zweite Park aus unserem südlichen Nachbarland. Krvavec hat es uns bei unserem “SloTrippin‘”-Roadtrip diesen Sommer angetan. Der Bikepark Sloweniens mit dem größten Höhenunterschied. Auf dem besonders bei Näße anspruchsvollen “Rock’n’flow”-Trail ist man eine halbe Ewigkeit unterwegs. Darüber gibt’s mit dem “Bambino” (der Name ist sehr irreführend) einen waschechten Bikepark-Fun-Trail und nebenher mit dem “Pussycat”-Trail eine leichtere Abfahrt ins Tal.

Video SloTrippin’ Rock’n’flow – Bike Park Krvavec

Alle GraVity Card-Bikeparks 2017

 

Christoph Berger-Schauer

Christoph Berger-Schauer

Dicke Schlappen, schmale Reifen, bergauf, bergab – ist für alles zu begeistern, nur flach darf es nicht sein. Unbekehrbarer Fahrrad-Afficionado, seit einiger Zeit vom Enduro-Virus befallen. Schreibt nieder, was andere nicht in Worte fassen können.