Fotos: Klemens König
Wenn man bei Mountainbike-Weltcups durch die Pits streift, sieht man links und rechts lauter Produkte oder Komponenten, die entweder frisch am Markt sind oder es offiziell noch gar nicht gibt. Wir haben uns beim Heimweltcup ein bisserl umgeschaut und einige interessante Neuheiten entdeckt.
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Commencal Supreme V5.2
Commencal hat seinem Downhill-Bike SUPREME DH ein umfangreiches Update spendiert. Das neue SUPREME DH V5.2 basiert auf den Erkenntnissen aus dem Weltcup-Renneinsatz und soll mit einer überarbeiteten Hinterbaukinematik, einer neuen Bremsintegration und zahlreichen Detailverbesserungen noch schneller, präziser und laufruhiger werden. Dazu kommen eine höhere Kompatibilität mit neuen Komponenten, wie den frischen Schaltgruppen von SRAM sowie Optimierungen bei Geräuschentwicklung und Wartung.


Was ist neu?
- Neue Kinematik: Der Lagerpunkt wandert von der Ketten- in die Sitzstrebe. Das soll das Fahrwerk sensibler ansprechen, mehr Support bieten und das Bike auf schnellen Strecken präziser und komfortabler machen.
- Überarbeitete Bremsintegration: Die Bremsaufnahme sitzt jetzt zwischen Ketten- und Sitzstrebe. Laut Commencal bleibt das Fahrwerk dadurch beim Bremsen aktiver, gleichzeitig sollen Hitzeentwicklung und Vibrationen reduziert werden.
- Leiser und wartungsfreundlicher: Neue Ketten- und Sitzstrebenschützer reduzieren Kettenschlagen und Geräusche. Die Züge verlaufen nun durch das Steuerrohr und sollen besser vor Schmutz geschützt sowie einfacher zu warten sein.
- UDH–Kompatibilität: Man setzt ab jetzt auf den UDH-Standard und kann dadurch SRAM T-Type DH-Antriebe verbauen. Zudem wurde die Dämpferaufnahme überarbeitet, was eine breitere Palette an verbaubaren Dämpfern bereitstellt.
BOA FS2 Fit System

BOA stellt mit dem FS2 Fit System eine neue Drehverschluss-Plattform für Helme vor. Das System soll eine besonders präzise Feinanpassung der der Passung während der Fahrt ermöglichen. Der Sitz lässt sich in beide Richtungen in Schritten von unter einem Millimeter einstellen – laut BOA rund 40 % feiner als bei herkömmlichen Systemen.
Das FS2 wurde im BOA Human Performance Fit Lab entwickelt und soll den Druck gleichmäßiger über den gesamten Kopf verteilen. Dadurch werden Druckstellen reduziert und der Halt des Helms verbessert. Ergänzt wird das System durch eine vertikale Höhenverstellung. Neben der Performance setzt BOA auch auf Nachhaltigkeit: Das FS2 besteht zu 36 % aus recycelten Materialien.


Lazer A-Line KinetiCore

Bleiben wir bei Helmen – Lazer mit dem neuen A-Line KinetiCore seinen neuen Premium-Fullface-Helm für Downhill-, Freeride- und Enduro-Einsätze beim Weltcup zum ersten Mal vorgestellt. Der Helm setzt auf eine leichte Carbon-Schale, Downhill-Zertifizierung und die weiterentwickelte KinetiCore-Technologie gegen direkte und rotierende Aufprallkräfte. Optisch gibt der neue Deckel auf jeden Fall einiges her, aber auch darunter steckt viel an g’scheiter Technik und Features.
Dazu gehören herausnehmbare Wangenpolster, ein integriertes, stabiles Visier mit Kamera-Mount, Brillenfixierung sowie einen weicheren unteren Helmabschluss zum Schutz im Schlüsselbeinbereich. Der Helm kommt in mehreren Farbvarianten und soll ab August verfügbar sein.


Neues Cockpit von Burgtec

Beim Komponentenhersteller Burgtec gab es am Stand auch noch ein paar unveröffentlichte Teile zu sehen. Auf einem ausgestellten Rad, das wohl Asa Vermette gehört, war nämlich ein Signature-Cockpit mit dessen Namen verbaut. Zu kaufen gibts das aktuell noch nicht, auf Nachfrage hat man aber doch ein paar Infos herausgerückt.
Beim Lenker handelt es sich um einen Alu-Lenker mit der dünneren 31,8 mm Klemmung, 40 mm Rise und 8° Backsweep. Er soll auch die Lücke zwischen den High-Rise und gewöhnlichen Lenkern schließen. Außerdem neu waren noch neue Griffe, ebenfalls in der Asa Vermette Signature Ausführung, wie auch ein Downhillsattel. Offiziell gelaunched werden diese Komponenten, gleich wie die ebenfalls frischen Veronica Sandler Dirtjump Griffe, in den kommenden Wochen.


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