Foto: Peter Mauerer / Cycling Austria
Lorena Schneider und Felix Gall sind die Radsportlerin und der Radsportler des Jahres 2025.
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Update, 3.12.2025
Im Rahmen der Cycling Austria Gesamtsiegerehrung in Hallwang – dort wo alle Sieger*innen der nationalen Rennserien geehrt werden (auch die der auner Austrian Gravity Seriers – wurden die Ergebnisse der Wahl zur Radsportlerin und zum Radsportler des Jahres verkündet.
Gleich vorweg: die Mountainbiker*innen gingen leer aus, obwohl sie bei den Nominierungen stark vertreten waren. Den Titel Radsportlerin des Jahres 2025 durfte die Vorarlbergerin Lorena Schneider entgegennehmen. Die Kunstradfahrerin setzte damit ihrer Karriere einen würdigen Schlusspunkt. Von ihren 24 Lebensjahren widmete sie 17 dem Kunstradfahren und errang u.a. vier Bronzemedaillen bei Hallenradsportweltmeisterschaften. Sie setzte sich damit in den Top 3 gegen Vali Höll und Katharina Sadnik durch.
Bei den Herren schaffte es Andreas Kolb neben den Rennradfahrern Felix Gall und Marco Schrettl ins Finale der besten drei. Als Radsportler des Jahres 2025 gekürt wurde schlussendlich der heurige Tour de France-Fünfte Felix Gall. Den Titel bekam er damit nach 2015 und 2023 zum dritten Mal überreicht.
Para-Radsportler*innen wurden in Hallwang keine geehrte. Wir gehen davon aus, dass die Titel zu einem späteren Zeitpunkt überreicht werden.
Vorbericht
Jedes Jahr im November sucht der Österreichische Radsportverband (aka Cycling Austria) jene Radfahrer, die quer über alle Sparten die außerordentlichste Leistung erbracht haben. Vier Disziplinen gibt’s dafür: Para-Radsportlerin, Para-Radsportler, Radsportlerin und Radsportler des Jahres.
Das Voting läuft seit 10. November und ist noch bis 23. November um 12 Uhr offen. Abstimmen kann jeder (Mehrfachabgaben werden nicht gezählt). Neben dem Publikumsvoting entscheide eine Expert*innenjury über das Endergebnis. Vrsl. werden die neuen Titelträger*innen im Rahmen der Cycling Austria Gesamtsiegerehrungen am 28. November gekürt.
Marco Haller, Christina Schweinberger, Thomas Frühwirth und Svetlana Moshkovich wurden letztes Jahr mit Ehren bedacht – die Mountainbiker*innen gingen leer aus. Heuer stehen die Chancen auf einen Titel für Stollenreifen allerdings nicht schlecht.
Rosa Zierl ist die jüngste Nominierte unter den Downhillerinnen und jene, mit der außergewöhnlichsten Saison. Die Tirolerin gewann in ihrem ersten Weltcup-Jahr Gesamtweltcup und Weltmeistertitel! Ebenfalls Gold bei der WM holten Anna Spielmann (E-MTB) und Vali Höll (Downhill, zum vierten Mal in Folge!). Mona Mitterwallner heimste einen XCO-Weltcupsieg und Bronze bei der Marathon-WM ein. Und Katharina Sadnik fuhr zum grandiosen XCC-Gesamtweltcupsieg in der U23.


Bei den Herren ruhen die MTB-Hoffnungen auf XCE-Sprinter Theo Hauser, der sich 2025 zum Vize-Weltmeister im Mountainbike-Eliminator krönte. Ebenfalls Vize, allerdings auf Europa-Ebene, ist Andreas Kolb, der zusätzlich zwei Stockerlplätze im Weltcup vorweisen kann. Erfolgreich spartenübergreifend unterwegs war heuer Valentin Hofer als Junioren Cyclocross-Meister und Vierter bei der XCO-EM. Anatol Friedl hatte zwar Pech bei der WM, räumte dafür bei der XCO-Junioren-EM mit Doppel-Gold ab.



Nicht am Mountainbike unterwegs, aber als LINES Kolumnist unbedingt erwähnenswert: Franz-Josef Lässer. Der sympathische Grazer hat nach seinem Weltmeistertitel im Einzelzeitfahren, sowie einer kompletten Medaillensammlung (Gold-Silber-Bronze) auf der Bahn richtig gute Chance auf den Titel Para-Radsportler des Jahres.
Wir drücken die Daumen und sind gespannt!
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