Mit einem Tag Verspätung – besser spät als nie – hier der Rückblick auf den letzten Tag des Heimweltcups in Leogang. Am Sonntag ging es im XCO und im Enduro heiß her, auch mit ordentlicher österreichischer Beteiligung!
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Cross Country
Gestartet hat der Tag mit dem Cross Country Olympic der U23 Damen, bei dem unsere österreichischen Hoffnungsträgerinnen Katrin Embacher, Antonia Grangl und Nora Fischer an den Start gegangen sind. Bei wechselhaften Wetterbedingungen und teilweise richtig starken Regengüssen, verpasste Embacher nach einer starken Show mit P4 nur knapp das Podium. Grangl reihte sich auf Platz 18 und Fischer auf P33 ein. Bei den U23 Männern platzierte sich der beste Österreicher Anatol Friedl auf Rang 12. Alexander Hammerle holte sich P23. Nachdem sich Maks Alfred Barret Maunz beim Shorttrack den Mittelhandknochen gebrochen hat, hat er sich in diesem Bewerb leider nicht beweisen können. Wir wünschen ihm die beste und schnellste Heilung!


Große Hoffnungen hatten wir auch bei den Elite Damen im Cross Country, bei dem Mona Mitterwallner und Laura Stigger um den Sieg mitgefahren sind. Das Finale der Damen hat unter starker Bewässerung von oben begonnen und durch den vielen Regen der letzten Tage, waren die Bedingungen mehr als nur hart. Mona Mitterwallner schaffte es mit P10 haarscharf in die Top Ten. Laura Stigger hat sich den 28. Platz geschnappt.
Bei den Herren holten sich die Franzosen einen Doppelsieg, wobei sich der schnellste Österreicher Mario Bair auf dem 18 Platz einreihte. Maximilian Foidl folgte ihm knapp mit P23 und Lukas Hatz reihte sich auf Rang 46 ein. Julius Scherrer stand ebenso am Start und ist Platz 65 eingefahren.

EDR & Open-EDR
Nachdem der Roll-Out der Open-Enduro FahrerInnen schon um 8:00 begonnen hat, durften die EDR-FahrerInnen etwas länger ausschlafen. Sechs Elite-Herren, zwei Elite Damen und ein Junior waren auf der Startliste des Enduro-Weltcups zu finden – es wurde einem also eigentlich den ganzen Tag nicht langweilig und man konnte ihn sich mit Live-Timing durchschauen gut vertreiben. Der Kurs teilte sich in 6 Stages ein, wobei zwei davon in Saalbach und die restlichen vier in Leogang gefahren wurden. Insgesamt legten die FahrerInnen über 70 Kilometer zurück und waren über sechs Stunden im Sattel.

Die Bedingungen mit Regen, Wind und kalten Temperaturen am Trainingstag machten das Training härter als gewohnt. Etwas das einigen am Renntag nicht wirklich in die Karten spielte, da die Trails, nachdem der letzte Regenguss gegen Mittag einsetzte, schnell auftrockneten und man plötzlich viel schneller als eigentlich trainiert unterwegs war. Von den ÖstereicherInnen hörte man nach dem Rennen fast von jeder/jedem wie hart das Rennen gewesen sein soll, fast keiner schaffte es ohne einen Sturz oder dem Verlassen der Strecke ins Ziel.

Trotzdem haben gerade die Damen eine richtig starke Performance runtergelegt. Hanna Hüttenmeyer hat bei ihrem Weltcup-Debüt einen super 13. Platz geholt. Lisa Mitterbauer hat es ebenso unter die Top 20 geschafft und wurde 19.. Bei den Junioren holte sich Jonathan Laucher den 11. Platz und wurde mit seinen Stage-Zeiten auch der beste Österreicher des Tages, und das obwohl ihm auf der letzten Stage sein Rahmen gebrochen ist. Bei den Elite Herren wurde Anton Keck mit Platz 82 der beste Österreicher, gefolgt von Florian Tischhart mit P94 und Berni Samek P96. Michael Pfuisi verpasste mit Platz 103 knapp die Top 100, Dominik Sükar verletzte sich leider auf Stage zwei und schaffte es nicht mehr ins Ziel! Wir wünschen auch dir eine ganz schnelle Besserung! Aufgrund eines kleinen Malheurs konnte Valentin Frey leider kein Ergebnis einfahren und musste das Rennen mit einem DNF beenden.


Nach einem langen und spannenden Wochenende in Leogang kann man definitiv sagen, dass die Österreicher:innen uns eine Show geboten haben und in allen Disziplinen ihr Bestes gezeigt haben – Wir freuen uns schon wieder auf’s nächste Jahr!
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