Die nächste Hitzewelle rauscht heran/ist da/kommt bestimmt. Da kombiniert man am besten Biken mit Wasser. Wir haben 8 Vorschläge, wo sich Mountainbiken und See verbinden lässt.
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1) lake.bike
Man muss kein Einstein sein, damit einem bei der Kombi Biken und Wasser gleich mal lake.bike einfällt. Wenn Kärnten für etwas bekannt ist, dann schöne Seen. An Faaker und Ossiacher See ist das südlichste Bundesland auch für lässige Trails bekannt. An beiden Wasserspots gibt’s jeweils ein Trailcenter. Am Faaker See ist man etwas oberhalb unterwegs, hat mit dem Kathi Truppe Trail seit diesem Sommer aber eine flotte Verbindung zum kühlen Nass. Am Ossiacher See blickt man quasi immer direkt auf’s Wasser.
See, Berge, Italien und Trails in allen Farben. Paganella ist quasi die ultimative Verbindung, wenn man hochwertiges Biken mit panoramareichem Genuss am Wasser verbinden will. Zwischen Molveno und Andalo See (beide mit Skill Areas und Campingplätzen!) erstreckt sich ein unglaubliches Netzwerk an lässigen Trails. Wenn’s sogar für einen Tag am Wasser zu heiß wird, kann man auf die Cima Paganella (2.125 Meter überm Meer) flüchten und über 1.000 Tiefenmeter Trail ins Tal fahren, wenn’s wieder kühler ist.
Die Kulisse ist in Paganella ein Traum. Foto: Dolomiti Paganella
3) Turracher Höhe
Die Turracher Höhe – an der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark – bietet sich für eine Hitzeflucht an. Die Passhöhe liegt bereits auf 1.750 Metern Seehöhe – und von dort geht’s nur noch weiter rauf. Auf den Kornock Panorama Flowtrail, zum Beispiel. der startet auf 2.190 Metern. Ist man genug gecruised auf den rund 40 Kilometer Trails, kann man sich „unten“ im Turrachsee abkühlen.
Wer richtig Abkühlung und ordentlich was zum Biken sucht, der wird am Reschenpass fündig. Wie gut und weitläufig die 3-Länder Enduro Trails sind, ist hinlänglich bekannt. Im Reschensee kann man sich anständig erfrischen – bei maximal rund 20° C
Geil weil
feinste Enduro-Wegerl mit Bergbahn-Unterstützung rund um den See
in der Mitte ein großes, sehr kühles Nass, aus dem ein Kirchturm rausschaut
Immer präsent: der Reschensee. Foto: Sebastian Hofer / TVB Tiroler Oberland
5) Weißensee
Der Weißensee gilt als einer der schönsten Seen Europas. Noch schöner macht ihn, dass man dort auch Biken kann. An der Naggler Alm gibt’s drei naturbelassene Strecken auf rund 400 Tiefenmetern, die man bequem per Sessellift erreicht. Dass der See selbst auf knapp 1.000 Metern Seehöhe liegt, macht ihn zu einer guten Hitzefluchtdestination.
Die östlichste Bike-Region des Landes sind nicht nur eine Ganzjahresdestination, sondern auch im Sommer einen Ausflug wert. Wer auf den Burgenland-Trails nämlich gen Süden Richtung Rechnitz abfährt, den spuckt der Trail direkt am Badestausee Rechnitz aus. Das ist ein liebliches Gewässer, mit Bistro und Pumptrack rundherum und einem Spielplatz direkt im See.
Selbst wenn man von den Falkenberg Trails aus den Wörthersee nicht sieht: er ist ganz nahe. Nach den sehr natürlichen und eher fordernden local Trails in Klagenfurt hat man sich auf jeden Fall einen Sprung ins Wasser verdient.
Vorrangig naturbelassene Wegerl gibt’s in den Nockbergen zwischen den Seen. Foto: Klemens König
Alle Tipps findest du praktischerweise in unserer komoot Collection:
Du hast weitere Bike-und-See-Tipps, die auf diese Liste gehören? Schreib uns: linestribe@lines-mag.at
Über den Author
Christoph Berger-Schauer
Dicke Schlappen, schmale Reifen, bergauf, bergab – ist für alles zu begeistern, nur flach darf es nicht sein. Unbekehrbarer Fahrrad-Afficionado, seit einiger Zeit vom Enduro-Virus befallen. Schreibt nieder, was andere nicht in Worte fassen können.
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