Fotos: Stefanie Wanger
Hannes Klausner hat schon viel von der Welt gesehen. Diese Geschichte widmet er den Orten entlang des Wegs, also Orte, die man zufällig beim Reisen entdeckt. Gemeinsam mit Fotografin Stefanie Wanger hat er faszinierend-schöne Plätze auf Elba, in der Toskana und Apulien aufgespürt.
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My bike takes me places.
Überall auf der ganzen Welt.
Ganz genauso wie auch mein Camper Van.

Roadtripping mit Bike & Van.
Meine liebste Art zu reisen.
Aber warum eigentlich?
Weil ich dabei an Orte gelange, die ich ohne mein Bike nie gefunden hätte.
Weil es bei Roadtrips nicht nur um das Ziel geht, sondern um die Reise selbst.
Weil sowohl Bike als auch Van mir die Freiheit bieten, die ich so sehr liebe und schätze und weil mich beide immer wieder dorthin bringen, wo ich sonst nie hingekommen wäre.
An Orte „Entlang des Weges“.
Orte, die ich nicht vor hatte zu besuchen.
Orte, die nicht auf meiner Liste standen.
Orte, die ich nicht wirklich zu entdecken erwartet hatte, die mich aber umgehauen haben und die ich mein Leben lang nie wieder vergessen werde.
Wie z.B. diesen hier auf dem Weg quer durch die Insel Elba.



Seht euch nur diesen fast künstlich wirkenden kleinen See und seine außergewöhnliche Umgebung an!
Dieses Wasser erscheint Wetter-abhängig und durch den umliegenden Abbau spezieller Minerale nur ein paar Mal im Jahr so intensiv rötlich gefärbt und verwandelt diesen Ort in etwas ganz Besonderes.
Etwas ganz Besonderes, das ich „Entlang des Weges“ entdecken und erleben durfte.






Und natürlich konnte ich nicht drum herum, an diesem Ort auch auf mein Bike zu steigen und ein paar kleine Runs zu machen.
Wann hat man schonmal die Chance dazu, und Chancen gehören genutzt.



Oder dieser hier.

Auf dem Weg durch die Toskana…
Auf dem Weg zur Erkundung des Tal des Teufels…
Auf dem Weg, nicht weit entfernt von unserem Camp Spot für unser Projekt…
…haben wir diesen außergewöhnlichen Ort gefunden.
Nicht groß.
Nicht leicht zu finden und auch nicht leicht zu erreichen.
Nicht viel Zeit die uns blieb und die wir dort verbringen konnten.
Aber dennoch einen Versuch wert.
Aber zuerst mussten wir einen Weg finden.
Einen Weg, um dorthin zu gelangen.

Nur noch ein Fluss, den es zu durchqueren gilt.
Raus aus den Schuhen, Hose hoch, Bike geschultert und los geht’s durchs kalte Nass.
Hoffentlich ist die Stelle, die wir uns ausgesucht haben auch durchwegs seicht genug.



Und da sind wir.
Natürlich geformte und hart gepackte Sandformationen.
Wunderschön, wie sich diese Formen inmitten eines tiefen Waldes vor uns präsentieren.
Einfach unglaublich, was Mutter Natur hier geschaffen hat.



Natürlich musste ich auch hier die Gelegenheit nutzen, mich auf mein Bike schwingen und meine Lines in den Dirt ziehen.
Ich konnte einfach nicht widerstehen und habe es auch definitiv nie bereut.
Und auch wenn wir nicht viel Zeit dort verbringen konnten, hat es sich doch gelohnt.
Ein weiterer unvergesslicher Ort „Entlang des Weges“.



Und es sollte nicht der letzte geblieben sein.

Auf unserer bislang letzten Reise in und durch die Toskana hatten wir nicht so viel Glück mit dem Wetter.
Bereits am zweiten Tag setzten heftige Regenfälle und Gewitter ein.
Und leider waren sie auch gekommen um zu bleiben.
Dank unserem rollenden Zu Hause saßen wir aber auch nicht dort fest.
Kurzum beschlossen wir, weiter Richtung Süden zu fahren.
Viel weiter nach Süden.
Am Ende sind wir in Apulien / Puglia gelandet.
Eine wirklich erstaunliche Region, durch die es sich lohnt zu reisen.
Wunderschöne Landschaften, unvergessliche Ausblicke auf die Küste, unerwartet tiefe Wälder und außergewöhnliche Orte, die es zu entdecken gilt.
Es gab für uns wirklich keinen besseren Ort, um dem regnerischen Wetter im Norden zu entfliehen.
Ein paar Tage einfach frei sein, das Unerwartete willkommen heißen und genießen, ein langsames aber gleichzeitig aufregendes Roadtrip Leben führen und jeden Tag neue Orte entdecken.
Nicht schlecht ist eine echte Untertreibung.
Und dann kam dieser Ort.
Ein weiterer außergewöhnlicher Ort mit einer weiteren atemberaubenden, natürlich geformten Formation.
Ein weiterer zufällig entdeckter Ort „Entlang des Weges“.


Und ein weiterer Ort, an dem ich einfach nicht widerstehen konnte, meine Spuren im Dirt zu hinterlassen.



„Entlang des Weges“.
Eine Reihe von Orten, die ich zufällig auf meinen Roadtrips in dieser Saison entdeckt habe.
Besondere Orte, die ich ohne diese Art zu reisen nie gefunden, entdeckt oder gar besucht hätte.
Für mich die beste Art zu leben.
Die Welt mit Bike & Van erkunden.
Auf der Suche nach purer Freiheit.
Ich bin zutiefst dankbar für diese Reise namens Leben auf zwei und vier Rädern und ich kann es kaum erwarten, was als Nächstes kommt.
Es gibt noch so viel zu entdecken und ich bin offen für alles was auch unerwartet auf mich zukommt.
Für alles ungeplante „Entlang des Weges“.
CHEERS Mountainbiking.
CHEERS Roadtripping.
CHEERS Life.




Nun aber erstmal zurück nach Hause, denn dort ist der Herbst ins Land gezogen. Die beste Zeit des Jahres um abzuschalten, aufs Bike zu steigen und dabei die sich verändernde Natur zu genießen.
Zeit, die Bike Saison gebührend abzuschließen.
Natürlich werde ich euch auch wieder hier auf LINES Magazine ein bisschen daran Teil haben lassen.
Bleibt also dran,
Ride on
Euer Hannes
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