Als Elias Schwärzler von einem Ballon sprang

Christoph Berger-SchauerVideo

Ellias Schwärzler Heißluftballoon

Foto: Marin Kafedjiiski

Elias Schwärzler ist mit einem Fahrrad von einem Heißluftballon gesprungen.


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Was uns am meisten umtreibt ist die Frage: Ist das Bike ok? Denn nach dem Start am Heißluftballon und einem Double Frontflip haben sich die Wege von Elias Schwärzler und seinem Scott Genius getrennt. Aber mal alles der Reihe nach.

Elias Schwärzler ist für seine ungewöhnlichen Ideen bekannt. Viele der Sick Series-Folgen entstammten seinem Hirn. Ebenso der Einfall 2022, sich mit einem normalen Mountainbike an ein Rennmotorrad zu hängen und dabei 272,934 km/h im Schleppbetrieb zu knacken. Das Guinness Buch der Weltrekorde stellte ihm dafür eine Urkunde mit dem Titel „The fastest towed bicycle“ aus.

Vor rund zwei Jahren hatte der umtriebige Vorarlberger eine neue, skurrile Idee: Mit dem Fahrrad von einem Heißluftballon zu springen. Dafür reiste er nach Bulgarien (zweimal um genau zu sein, weil beim ersten Mal zu viel Wind war). Dort fand er die Bedingungen, die er brauchten – und vor allem keine bürokratischen Hürden für den Stunt.

Nach Detail-Tüfteleien und Testsprüngen ging’s am 21. Juli dann wirklich los. Eine Crew im Ballon-Korb, Elias mit seinem Radl oben auf dem Ballon drauf. Mögliche Risiken: 1) Hülle reißt = ca. 100 Grad heiß darunter. 2) Reinrutschen ins Ventil am Ballon = ebenfalls richtig heiß. Spoiler: Beides ist glücklicherweise nicht passiert.

Auf rund 950 Metern hat sich Elias mit seinem Fahrrad ausgeklinkt, ist ein paar Meter angefahren und dann mit einem doppelten Frontflip vom Ballon gegangen. Es folgte eine kurze Phase freier Fall, in dem Elias sich von seinem Scott trennte, dann den Fallschirm öffnete und sicher wieder am bulgarischen Boden landete. Ob ihm das Guinessbuch der Rekorde wieder eine Urkunde ausstellen wird – und was dann draufsteht – werden wir noch erfahren.

Ebenso was mit dem Bike passiert ist. Denn es hatte zwar einen eigenen Fallschirm mit, der bei 300 Metern auslösen sollte, doch ob’s wirklich so geschehen ist, soll demnächst ein Video klären. Kameras waren ja genug dabei.

Über den Author

Christoph Berger-Schauer

Dicke Schlappen, schmale Reifen, bergauf, bergab – ist für alles zu begeistern, nur flach darf es nicht sein. Unbekehrbarer Fahrrad-Afficionado, seit einiger Zeit vom Enduro-Virus befallen. Schreibt nieder, was andere nicht in Worte fassen können.

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