Fotos: Benjamin Hofmann
Während andere am Sonntag beim GlemmRide ziemlich fad aus der Wäsch‘ schauten, haben wir den Tag nach der Masters of Dirt Party sinnvoll genutzt und uns umgeschaut: Welche Vehikel kutschieren vor unserem Stand beim GlemmRide vorbei?
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Ein kleiner Querschnitt der Bikes der GlemmRide-Besucher. Kein Material, um auf die Gesamtheit schließen zu lassen (es sind vermutlich nicht 28,57% auf Kavenz unterwegs oder 14,29% auf Rossignol), aber eine feine Auswahl. Wenn’s euch taugt, dann gibt’s nächstes Jahr mehr davon.

Alex Scheils Kavenz VHP14
Wer die Insta-Videos von @alex_velo_ (aka Alex Scheil) kennt, der weiß, dass er gern und gut am Radl sitzt. Sein Kavenz VHP14 muss von Bikepark-Laps mit großen Sprüngen bis zur Selberkurbelei alles mitmachen. Deshalb findet es sich mit 160/150mm Federweg in der Mitte der von Kavenz möglichen Range (120 bis fast 200mm) wieder. „Ich mag lila“, erklärt Alex, warum seine Bremshebel, -sättel, Top Cap und Kurbel-Details in der Farbe sind. Das VHP14 fährt er in Medium.


Valentin Pölzls Cube 215
Valentin Pölzl war am GlemmRide für die Do-Biker beim Rookies Downhill Cup am Start und deshalb mit schwerem Geärt vor Ort. Sein Cube 215 besticht durch violette Details, wie dem Rahmenschutz, den Griffen und der Custom-Startnummernhalterung. Sein Downhiller trug ihn zu Rang 8 in der U17-Kategorie.


Lukas Kühars Transition Sentinel
Als Mitarbeiter von Silverfish ist Lukas Kühar etwas vorbelastet, was die Teile und sein Radl selbst angehen. Ganz neutral betrachtet ist das Transition Sentinel eine pure Augenweide. Alles was es von Burgtec gibt hat sich Lukas raufgeschraubt (sogar die Achsen). Die Gabel wurde auf 170mm aufgeblasen, der Dämpfer bietet jetzt ebenfalls 160mm Federweg. Wunderschön sind die polierten 30 Years Anniversary-Naben von DT Swiss, eingespeicht mit silbernen Speichen auf Reserve-Laufrädern von Silvano bei Dust Bikes in Innsbruck. Der Halter für den Sram Schaltungs-Pod ist aus Titan gedruckt und mit dem Namen des Radlvereins versehen (#ZonaRossaBierStottWossa). Im Gabelschaft steckt ein OneUp Components Tool und dank des Staufachs im Unterrohr bleibt der zusätzliche Werkzeughalter am Oberrohr arbeitslos – „Die Rahmentasche ist so riesig, keine Ahnung was ich noch mitnehmen soll?!“ Vielleicht das Vehikel für den nächsten White Horses Trip, Luki?


Markus Huys Canyon Torque
Wenn Markus Huy über sein Canyon Torque spricht, dann sprudelt die Begeisterung förmlich aus ihm heraus. Einerseits begeistert ihn die Geometrie von „Der Gerät“: „Ein richtiges Bergab-Fahrrad. Es verzeiht sehr viel.“ Andererseits das Preis-Leistungs-Verhältnis. Und zu guter letzt, die Farbgebung, die er noch kein zweites Mal in freier Wildbahn gesichtet hat – außer bei seiner Freundin, denn die fährt exakt das gleiche Rad nur eine Größe kleiner. Mit den Autogrammen am Oberrohr ist es nach dem GlemmRide jetzt definitiv einzigartig.


Florian Permanschlagers Kavenz VHP18
„Eine richtige Ballermaschine“, sagt der Florian über sein Kavenz VHP18. Mit 180mm Federweg vorne und 184mm hinten sagen das auch die Eckdaten. Das Fahrwerk ist von Manitou. Von Hope kommt so ziemlich alles, was Hope produziert. Ein Schaltwerk ist auch drauf „weil man ab und zu bergauf treten muss“. Ansonsten schreit das Ding aus der deutschen Schmiede: bergab!


Kilian Hartmanns Canyon Sender
Passend zum Trikot vom LeoGang Bikeclub hat Kilian sein Canyon Sender ausgesucht. Außer dem Rahmen ist aber nicht mehr viel Serie. Als Laufräder kommen die neuen Crankbrothers Synthesis Alloy 2.0 zum Einsatz. Gebremst wird mit Hope auf Galfer Scheiben. Die Federelemente hat niemand geringerer als Styrian Flow getuned. Und – so wie’s sich für Downhiller im Jahr 2025 gehört – pickt am Tretlager Zusatzgewicht. Auf diesem Setup fuhr Kilian zu Rang 11 (U19) beim Rookies Downhill Cup am GlemmRide.


Christoph Berger-Schauers Rossignol Heretic
Einige Blicke hat das Rossignol Heretic beim GlemmRide auf sich gezogen, mit dem Christoph vom LINES unterwegs ist. Das war der Farbgebung geschuldet, aber auch dem Umstand, dass sich viele fragten: Was ist das für ein Radl? Von der Antwort waren die meisten überrascht. Ist ja mit Vorstellung Ende April noch recht frisch, das neue Heretic. In dieser Farbe rollt’s normalerweise auf der Sram Transmission daher. Christoph hat’s allerdings auf die neue Shimano XTR umgebaut. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt’s noch nicht zu viel zu sagen, außer das es lustig zu fahren ist. Es wird aber mehr werden und wir werden bald drüber berichten.

Was sagst du: Nächstes Jahr wieder Bikes of GlemmRide, aber mit mehr Radln?
Schreib’s uns hier -> @lines_mag
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