6 Dinge, auf die ich mich 2026 freue

Christoph Berger-SchauerLesestoff

Foto: Markus Frühmann

Das Jahr ist noch jung. Die perfekte Zeit sich Dinge vorzunehmen, auf die man sich freuen kann.


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Über eine Skipiste heizen

Wer meinen Artikel über die Vorfreuden 2024 kennt, der wird sich denken: W-I-E-D-E-R-H-O-L-U-N-G! Ich kann aber nicht anders. Irgendwie ist das Gefühl mit dem Radl über eine Skipiste zu rattern, driften, bis man gerade noch das Tor erwischt und schauen, wie schnell man sich fahren traut, ein ziemlich fesselndes. Besonder das Kasberg Inferno ist Jahr für Jahr mein absolutes Highlight. 2026 freu ich mich aber sehr auf die schneefräsn-Premiere am Arlberg.

Das Kasberg Inferno ist Pistenheizen mit dem Bike in Reinform.

Enduro zu Zweit

Der Bericht von Max und Michi über’s Enduro2 in Meribel in LINES Issue #34 war dermaßen verlockend, dass ich mich vor ein paar Tagen auf die Startliste für 2026 gesetzt hab. Gemeinsam mit meinen Teamkollegen Hörli werden wir die „Relaxed“-Kategorie bereichern. Das Schönste daran: Bei uns werden’s noch mehr als die irren 113 Minuten Stagezeit von Max und Michi.

Foto: Zoom dans l’oeil de Fab

Eine Challenge angehen

Wieder ein Ding, das jedes Jahr am Plan steht. 2025 ist sich’s mit einer Mission – nämlich dem E-Bike Eversting – gerade noch am 21. Dezember ausgegangen (war mir eine Ehre, Flo!). Mal schauen was sich für 2026 findet. Everesting auf einem Trail bergauf- wie bergab schwirrt immer noch in meinem Kopf heru, genau wie eine sehr Trail-reiche Österreich-Durchquerung. Hauptsache eine lässige Challenge. Ganz so sinnbefreit wie die 2.650 Runden von Matthew Fairbrother durch einen Maci Drive Thru muss es nicht unbedingt sein.


Zu lang nicht mehr besuchten Orten zurückzukehren

Als Mountainbike-Redakteur ist man in der glücklichen Lage beruflich viele Mountainbike-Destinationen besuchen zu dürfen. Besonders die, die neu sind. Das bedeutet aber auch, dass andere auf der Strecke bleiben, die vielleicht sogar persönliche Favoriten sind. Als ich das letzte Mal am Reschenpass war, gab’s noch keinen Flowtrail und schon gar keine Jumpline. Umso mehr freu ich mich, heuer auf die 3-Länder Enduro Trails zurückzukehren.

Der erste Besuch am Reschenpass. Damals noch mit einer Kartoffel gefilmt 🙂

Trail-Karma sammeln

Wegerl entstehen nicht von selbst und erhalten sich schon gar nicht von selbst. Deshalb sollte man hin und wieder zur Schaufel, zum Rechen oder zur Astschere greifen. Das öfter zu tun als letztes Jahr, ist mein Vorsatz für 2026. Trailbau-/Trailwartungs-Tage von ehrenamtlichen Vereinen findet man stets aktuell im Shape Days Artikel.

Lines Trailbautool

Neue Gegenden erkunden

Wahrscheinlich meine Lieblings-Vorfreude – jedes Jahr! Ich tu‘ nichts lieber als neue Regionen und Wegerl erkunden. 2025 hab ich auf meiner persönlichen Bike-Weltkarte Santa Coloma de Farners in Spanien, Piombino, Punta Ala und Massa Martittima in Italien, sowie Plesivec und Klinovec in Tschechien aufgerubbelt. Alle unglaublich klasse Destinationen und definitiv Reisen wert! Auf der Long-List stehen Schottland, die Azoren, Marokko, Ex-Jugoslawien, Griechenland und Japan. Mal schauen, was sich 2026 ausgeht.

Trail-Schmankerl findet man an den ungewöhnlichsten Orten.

Auf eine grandiose Saison!

Über den Author

Christoph Berger-Schauer

Dicke Schlappen, schmale Reifen, bergauf, bergab – ist für alles zu begeistern, nur flach darf es nicht sein. Unbekehrbarer Fahrrad-Afficionado, seit einiger Zeit vom Enduro-Virus befallen. Schreibt nieder, was andere nicht in Worte fassen können.

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