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LINES schneefräsn

 


Rennen 2016

Datum Rennen
21.01.2017 Petzen Bike Trophy, Kärnten
28.01.2017 Ride Hard on Snow, Lienz
25.02.2017 Bike and Snow Race, Bikepark Innsbruck/Muttereralmpark
11.03.2017 GlemmRide Snow DH, Saalbach Hinterglemm
18.03.2017 White Down, Semmering

#2: Ride Hard on Snow, Lienz

Der zweite Stopp des LINES schneefräsn ist geschlagen: das Ride Hard on Snow. Wir haben definitiv nicht zu viel versprochen, dass in Lienz das Hardcore-Highlight wartet. Auf der Damen-Weltcup-Skipiste am Hochstein hat das Team rund um René Unterwurzacher ein echtes Downhill-Rennen mitten im Winter hingezaubert. Fettere Anlieger als in den Jahren zuvor, größere Sprünge und ein “Rockgarden” aus gefrorenen Ratrac-Spuren.

Herrliches Wetter, perfekte Strecke - mehr kann man nicht verlangen.

Obwohl heuer nicht vereist wurde (weil es in der Nacht davor zu kalt war), kreuzten mehr Fahrer mit Spikes auf, als wir je bei einem Rennen gesehen haben. Aufgeschlitzte Hosenboden (teilweise auch aufgeschlitzter Inhalt darunter) waren keine Ausnahme. Die volle Kraft des Spikes wurde an Christian Altendorfers Sattel deutlich, der von den Stollen regelrecht gefressen wurde, als er beim Zielsprung durchschlug. Dass es trotz Spikes nicht ganz einfach war, zeigte die Zielhang-Fahrt von Damensiegerin Vali Höll: Auf rund 20 Fahrsekunden nahm sie drei Schneeproben.

Das ganze Rennen ging aber ohne gröbere Verletzungen über die Bühne. Training und Quali fanden bei perfektem Winterwetter statt. Zum Best Trick-Contest war’s dann schon bitterkalt, was die Jungs aber nicht davon abhielt No-Hander (Gabriel Wibmer), Nac-Nacs (Max Flankl), 360s (Florian Lerchbaumer) oder Backflips (Fabio Wibmer) zumindest zu probieren (Elias Schwärzler).

Traditionell wurde das Finale der besten 32 im Head-to-Head-Duell bei Flutlicht über halbe Strecke ausgetragen. Der perfekte Modus um nochmal richtig Würze reinzubringen. Einige hatten dabei unverhofft mehr Würze als ihnen lieb war – wie beispielsweise Gabriel Wibmer, der in Führung liegend im Zielhang abgeschossen wurde.

Thomas Rieger, unser deutscher Kollege der am liebsten die österreichische Rennszene aufmischt, fuhr entfesselt zu Rang 3. Im großen Finale trafen die Quali-Schnellsten Fabio Wibmer und Andreas Kolb aufeinander. Beide mit mehr als einer gesunden Motivation für den Sieg gesegnet, kam es, wie es kommen musste: Gleichauf nach der ersten Kurve verhakten sie sich am Sprung. Andreas ging zu Boden, Fabio fuhr seinen insgesamt dritten Sieg in der Heimat nach Hause.

LINES schneefräsn Stopp #3 wartet am 25.02. in Innsbruck. Dort wird das “Bike and Snow Race” im Bikepark Innsbruck/Muttereralmpark ausgetragen. // LINES schneefräsn Gesamtwertung Herren | LINES schneefräsn Gesamtwertung Damen | Fotos Peter Podobnik | Fotos Mitja Sodja

Resultate Herren

Rg. Fahrer Quali-Zeit
1 Fabio Wibmer 1:22,99 min
2 Andreas Kolb 1:23,93 min
3 Thomas Rieger 1:35,96 min
4 Stefan Ortner 1:44,51 min
5 Andreas Gasser 1:30,79 min
6 Elias Schwärzler 1:33,65 min
7 Alexander Binder 1:36,04 min
8 Marcel Ziegler 1:41,31 min
9 Boris Tetzlaff 1:29,87 min
10 Christian Altendorfer 1:32,25 min
11 Max Flankl 1:32,27 min
12 Florian Lerchbaumer 1:36,30 min
13 Bernhard Pillinger 1:36,40 min
14 Matija Mischkulnik 1:36,97 min
15 Daniel Mandler 1:40,35 min
16 Thomas Gassler 1:40,86 min
17 Primoz Ravnik 1:30,14 min
18 Gabriel Wibmer 1:33,10 min
19 Michael Berthold 1:34,68 min
20 Christian Zmölnig 1:35,49 min
21 Erich Wieland 1:37,25 min
22 Michael Perkonigg 1:38,91 min
23 Klemen Golmajer 1:39,21 min
24 Michael Mikl 1:39,81 min
25 Christoph Moser 1:40,23 min
26 Gasper Kos 1:41,17 min
27 Peter Funder 1:41,90 min
28 Marcus Mischkulnik 1:43,02 min
29 Jonas Goeweil 1:44,22 min
30 Thomas Kohlweg 1:47,23 min
31 Moritz Flankl 1.47,44 min
32 Bernd Dorrong 1:48,22 min
33 Alexander Pirker 1:48,36 min
34 Christof Müller 1:51,13 min
35 Franz Schoberleitner 1:53,03 min
36 Patrick Teufl 1:53,09 min
37 Julian Auer 1:53,53 min
38 Florian Unterluggauer 1:55,39 min
39 Christian Papp 1:55,52 min
40 Georg Peintner 1:56,27 min
41 Mathias Gasser 1:56,30 min
42 Matthias Kirchner 1:57,97 min
43 Manuel Hauser 1:58,04 min
44 Mike Felderer 1:59,71 min
45 Marco Ladstätter 2:00,56 min
46 Marco Gehle 2:01,48 min
47 Fabian Dankl 2:01,81 min
48 Hermann Ehrensberger 2:02,56 min
49 Gabriel Trager 2:02,98 min
50 Jakob Britz 2:05,50 min
51 Florian Schedl 2:09,02 min
52 Simon Rungger 2:09,20 min
53 Christian Schoo 2:09,65 min
54 Jürgen Windorfer 2:14,58 min
55 Kurt Fischer 2:14,65 min
56 Thomas Senftinger 2:15,04 min
57 Georg Trenkwalder 2:16,59 min
58 Matthias Brugger 2:18,24 min
59 Fabian Gruber 2:19,76 min
60 Nejc Perko 2:21,69 min
61 Nico Schlebes 2:33,42 min
62 Fabio Schäfer 2:39,17 min
63 Patrik Staffler 2:53,96 min

Resultate Damen

Rg. Fahrer Quali-Zeit
1 Valentina Höll 2:02,29 min
2 Anna Gerolin 3:18,36 min
3 Lea Mauss

 

Elias Schwärzler hat mit seinen Spikes etwas zu tief gefräst.

Christian Altendorfers Sattel, frisch nach dem 'Spike-Biss'.


#1: Petzen Bike Trophy

Schöner hätte der Auftakt zum LINES schneefräsn 2017 nicht sein können. -14 Grad bei der Anfahrt zum Event, strahlend blauer Himmel und die Crew vom Black Hole Bike Fest hatte in Zusammenarbeit mit den Petzen Bergbahnen und Shaper-Guru Diddie Schneider einen wunderschönen Dual Parcours neben den Kinderlift gezaubert. Startgate und blaue FIS-Markierungen inklusive.

Einmal kurz nicht hingeschaut und schon passieren die spektakulärsten Moves. Fotos (c) Klemens König

Die Vorläufe (jeweils auf einer Parcours-Seite) offenbarten die schnellsten 32 aus dem 56-köpfigen Starterfeld, die dann weiter ins Head-to-Head-Finale durften. Dort standen wieder jeweils ein Lauf am roten und ein Lauf am blauen Parcours am Programm. Jener mit der schnellsten Gesamtzeit aus dem Duo durfte eine Runde weiter.

Dort kristallisierte sich schnell heraus, dass die Lokalmatadoren von der anderen Bergseite – Vid Persak und Peter Mlinar – flott unterwegs waren. Ebenso wie die Österreicher Nicholas Siedl und Florian Lerchbaumer, die sich dann auch Platz 1 und 2 vor dem slowenischen Enduro-Meister Persak sicherten. Damen waren zwei am Start: Tjasa Kobart siegte vor Tanja Roschitz.

Ausgeklungen ist die Petzen Bike Trophy dann wieder bei bitterkalten Temperaturen, gratis Gulasch und waschechter Aprés-Ski-Musik. Ein kleiner, aber spaßiger Event, den wir hoffentlich nächstes Jahr wieder im Kalender haben.

Mit dem LINES schneefräsn geht’s schon kommenden Samstag beim Ride Hard on Snow in Lienz weiter. // LINES schneefräsn Gesamtwertung Herren | LINES schneefräsn Gesamtwertung Damen | Fotos Klemens König | Fotos Mitja Sodja

Herren

Rang Race Number Name Run 1 Time Run 1 Pos Run 2 Time Run 2 Pos Overall Time
1 8 SIEDL NICHOLAS 00:00:21.13 1 00:00:21.14 1 00:00:42.27
2 9 LERCHBAUMER FLORIAN 00:00:21.88 2 00:00:22.32 2 00:00:44.20
3 26 PERŠAK VID 00:00:22.15 3 00:00:22.41 3 00:00:44.56
4 41 MISCHKULNIK MATIJA 00:00:22.26 4 00:00:23.45 6 00:00:45.71
5 17 MLINAR PETER 00:00:23.32 5 00:00:22.97 4 00:00:46.29
6 11 PUGL MICHAEL 00:00:24.18 6 00:00:24.08 10 00:00:48.26
7 4 FLANKL MAX 00:00:23.07 7 00:00:29.98 12 00:00:53.05
8 39 PERKONIGG MICHAEL 00:00:23.23 8 00:00:34.98 13 00:00:58.21
9 20 BIRGMAYER LUKAS 00:00:23.31 9 00:00:39.02 14 00:01:02.33
10 12 FLANKL OSCAR 00:00:22   00:00:22   00:00:44
11 7 RAVNIK PRIMOŽ 00:00:21   00:00:23   00:00:44
12 21 STOLZ CHRISTIAN 00:00:23   00:00:22   00:00:45
13 3 LAUCHARD MICHAEL 00:00:25   00:00:22   00:00:47
14 53 SLAPNIK IZTOK 00:00:23   00:00:24   00:00:47
15 51 DORRONG BERND 00:00:26   00:00:22   00:00:48
16 5 BRUGGER MATHIAS 00:00:24   00:00:24   00:00:48
17 25 GAMS PRIMOŽ 00:00:24   00:00:24   00:00:48
18 42 GRNJAK MATEJ 00:00:24   00:00:24   00:00:48
19 22 WALCHER HANNES 00:00:22   00:00:26   00:00:48
20 40 ŠTRUCL ANEJ 00:00:25   00:00:24   00:00:49
21 23 EBEL BERNHARD 00:00:24   00:00:25   00:00:49
22 34 WIESER ALEXANDER 00:00:24   00:00:25   00:00:49
23 36 MISCHKULNIK MARCUS 00:00:25   00:00:25   00:00:50
24 2 PERKO NEJC 00:00:25   00:00:25   00:00:50
25 37 UMEK THORSTEIN 00:00:25   00:00:25   00:00:50
26 49 OVSENK FLO 00:00:25   00:00:25   00:00:50
27 13 WUTTE RENE 00:00:26   00:00:25   00:00:51
28 31 SLAMANIG WOLFGANG 00:00:26   00:00:25   00:00:51
29 15 KOGLER LORENZ 00:00:26   00:00:25   00:00:51
30 28 KERT JERNEJ 00:00:27   00:00:25   00:00:52
31 52 BERGER-SCHAUER CHRISTOPH 00:00:27   00:00:25   00:00:52
32 57 KRUSB DEAN 00:00:27   00:00:25   00:00:52
33 30 SKEFAR JANKE 00:00:25   00:00:27   00:00:52
34 55 KRAINZ MANUEL 00:00:26   00:00:27   00:00:53
35 6 MATIJAN KLEMENC 00:00:26   00:00:27   00:00:53
36 1 RASCHUN PHILIPP 00:00:27   00:00:27   00:00:54
37 35 KOHLMAG THOMAS 00:00:33   00:00:23   00:00:56
38 56 REINBACHER VALENTIN 00:00:28   00:00:28   00:00:56
39 46 GRABGNAR BOŠTJAN 00:00:25   00:00:31   00:00:56
40 14 PRESSL DANIEL 00:00:29   00:00:29   00:00:58
41 18 KRŠLIN ANDRAŽ 00:00:26   00:00:33   00:00:59
42 48 PROHART DAN 00:00:34   00:00:26   00:01:00
43 32 ENZE KEVIN 00:00:26   00:00:34   00:01:00
44 38 PERZ PHILIPP 00:00:25   00:00:35   00:01:00
45 27 SIRK LOVRO 00:00:36   00:00:26   00:01:02
46 10 KOGLER MATHIAS 00:00:25   00:00:40   00:01:05
47 33 JUSTIN WEITZAN 00:00:29   00:00:41   00:01:10
DNF 16 LESKOVŠEK TIMOTEJ 00:00:27      

 

Damen

Overall Pos Race Number Name Run 1 Time Run 1 Pos Run 2 Time Run 2 Pos Overall Time
1 29 KORBAR TJAŠA 00:00:29 49 00:00:29 45 00:00:58
2 45 ROSCHITZ TANJA 00:00:31 52 00:00:30 47 00:01:01

 

Links der spätere Sieger Nicholas Siedl gegen Primoz Ravnik.

Der Zweite Florian Lerchbaumer hatte hier leichtes Spiel gegen seinen 'schneefräsenden' Konkurrenten.


Tief “Axel” hat die Alpen mit Schnee zugedeckt – die ideale Einstimmung für das LINES schneefräsn. Der österreichische Winter-Downhill-Cup geht in seine zweite Saison, mit fünf Stopps im ganzen Land:

Rennen

Fünf Mal kann man sich heuer im Rahmen des LINES schneefräsn auf rutschigem Untergrund messen – einmal mehr als im Premierenjahr 2016. Zwei alte Bekannte und drei neue Rennen umfasst der Rennkalender.

Das Hardcore-Highlight “Ride Hard on Snow” in Lienz und das Gaudi-Event “White Down” am Semmering sind erneut mit von der Partie.

Neu am Programm stehen die “Petzen Bike Trophy” in Kärnten, das “Bike’n’Snow” im Bikepark Innsbruck/Muttereralmpark und der “GlemmRide Snow DH” in Saalbach Hinterglemm.

Das Spektrum reicht von der eisigen Weltcup-Skipiste bis zum schneeweichen Bike-Parcours. Alle Events werden im K.O.-Modus Rider gegen Rider ausgetragen. Punkte für die Gesamtwertung gibt’s bei jedem Rennen bis Platz 30. Ein Streichresultat kann man sich leisten. Der Sieger und die Siegerin werden im Rahmen des “White Down” am Semmering geehrt.

Video Ride Hard on Snow 2016 – Qualifying (Manuel Schretter)

Fahrer

Mit nur noch wenigen Tagen bis zum ersten Rennen und der schönen Schneedecke vor der Haustüre, ist die Motivation für die Schneerennen am Höhepunkt. In den heimischen Garagen werden Spikes geschraubt und Rodelstrecken zum Trainingstrack umfunktioniert.

Vali Höll und Fabio Wibmer holten sich den LINES schneefräsn-Gesamtsieg 2016. Beide sind auch heuer wieder heiß auf den Titel.

Doch Favoritenrolle ist nicht gleich Sieg-Garantie. Denn Österreichs schnellste Downhiller Elke Rabeder und Markus Pekoll waren den beiden letztes Jahr dicht auf den Fersen und konnten sich Einzelsiege sichern.

Dazu kommen Downhill-Veteranen wie Christian Altendorfer, der beim Snow-Downhill Virgen Blut leckte oder Weltcup-Racer wie Andreas Kolb, welcher die schneefräsn-Rennen nutzt um in Rennstimmung zu bleiben.


Infos

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt für jedes Rennen einzeln über die Seite des Veranstalters. Die Anmeldung für die ersten beiden Rennen ist geöffnet und unter den Links ganz oben abrufbar.

Gesamtwertung

Für jedes Rennen werden bis zu Platz 30 Punkte für die Gesamtwertung vergeben. Ein Streichresultat gibt es. Die besten vier Resultate werden addiert. Jener/Jene mit den meisten Punkten ist Gesamtsieger und wird beim letzten Rennen geehrt. Nach jedem Rennen wird ein Zwischenstand auf dieser Seite veröffentlicht.

Reglement

Alle Rennabläufe/-voraussetzungen wie Rennmodus, Spikes, Startberechtigung, etc. obliegt den jeweiligen Rennveranstaltern. Die relevantesten Infos werden über die Kanäle von LINES veröffentlicht, können aber auch bei den Veranstaltern jederzeit erfragt werden.

 

Siegertrio beim Ride Hard on Snow 2017. Foto (c) Hannes Berger

 

Christoph Berger-Schauer

Christoph Berger-Schauer

Dicke Schlappen, schmale Reifen, bergauf, bergab – ist für alles zu begeistern, nur flach darf es nicht sein. Unbekehrbarer Fahrrad-Afficionado, seit einiger Zeit vom Enduro-Virus befallen. Schreibt nieder, was andere nicht in Worte fassen können.